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Biodiversität gezielt fördern
Biodiversität gezielt fördern Kanton Luzern: Die Luzerner Regierung zeigt auf, wie sie die Biodiversität in den nächsten gut zehn Jahren fördern will. Sie hat sieben Handlungsfelder definiert. 

Die Luzerner Regierung unterbreitet dem Kantonsrat ihre Strategie zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität im Kanton. Im Planungsbericht wird die Umsetzung der nationalen Strategie Biodiversität Schweiz auf kantonaler Ebene beschrieben und die laufenden Programme und Projekte zur Biodiversitätsförderung werden dokumentiert. Aufgezeigt werden 20 konkrete Massnahmen, inklusive Ressourcenbedarf, mit denen Defizite behoben und die biologische Vielfalt bewahrt werden sollen.
Die Regierung setzt für die kommenden zehn bis fünfzehn Jahre Prioritäten in der Biodiversitätsförderung. Sie will einheimische Arten und deren genetische Vielfalt fördern, invasive gebietsfremde Arten bekämpfen und die ökologische Infrastruktur unterhalten und ausbauen. Weiter hat sie sich zum Ziel gesetzt, die Biodiversität im Siedlungsraum zu stärken, Wissen zu generieren und zu verbreiten, die Nachhaltigkeit der Nutzung zu fördern und den Zustand und die Veränderung der Biodiversität zu überwachen.
Engagement aller Akteure
Angesichts der heutigen Bevölkerungsdichte und der intensiven Land- und Ressourcennutzung sei die Erhaltung und Förderung der Biodiversität eine grosse Herausforderung, schreibt die Regierung in ihrer Mitteilung. Dazu brauche es das Engagement aller Akteure wie Bund, Kantone und Gemeinden, Industrie, Gewerbe, Umweltorganisationen und letztlich der ganzen Zivilgesellschaft. 
In den Stellungnahmen sei der Planungsbericht Biodiversität grossmehrheitlich begrüsst worden, zieht die Regierung Bilanz. Der Handlungsbedarf zur Sicherung und Förderung der Biodiversität werde weitgehend anerkannt. Besonders kontrovers diskutiert worden sei jedoch die Rolle und die Verantwortung der Landwirtschaft.

22.08.2019 :: pd.
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