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Bienensterben macht Imker ratlos
Bienensterben macht Imker ratlos Zäziwil:  Weiterhin sterben massenhaft Bienen im Raum Zäziwil-Grosshöchstetten-Mirchel Als Grund vermuten die Imker falsch eingesetzte Pflanzenschutzmittel. 
An einer ausserordentlichen Krisensitzung wurde der Umfang des Bienensterbens diskutiert und Massnahmen getroffen. «Aktuell sind an 25 Ständen rund 130 Bienenvölker betroffen. Dabei handelt es sich vor allem um starke Völker, solche die jetzt Nektar eintragen um die Brut zu versorgen und Honigvorräte anzulegen», erklärt Walter Leuenberger der Präsident des Bienenzüchtervereins Zäziwl und Umgebug. Dies sei besonders schmerzlich, weil die Imker in den letzten Jahren mit der Varroa Milbe und Bienenkrankheiten zu kämpfen hatten, sagt er weiter.

Pflanzenproben werden untersucht

Das plötzliche Bienensterben deutet auf eine akute Vergiftung hin. «Die Bienen müssen mit einer toxischen Substanz in Kontakt gekommen sein. Deshalb werden die Bienen und Pflanzenproben aus Landwirtschaftsbetrieben der Region mit Unterstützung des Bienengesundheitsdienstes sowie dem Pflanzenschutzdienst untersucht», erklärt Walter Leuenberger die Situation. Mit Ergebnissen der aufwändigen Tests kann jedoch erst nächste Woche gerechnet werden. «Wir erhoffen uns von den Resultaten in erster Linie neue Erkenntnisse, ob eine unglückliche Kombination verschiedener Mittel zu diesem Unglück geführt haben könnte. Wir wissen einfach noch zu wenig darüber, wie sich solche Verbindungen auf die Bienen auswirken», sagt der Alfred Höhener-Fiechter, Inspektor vom Bienenkomissariat Mittelland. Er hoffe sehr, dass es einen Fund gäbe um künftig solche Vorfälle verhindern zu können. Der Verlust für die Imker wird auf bis zu 1000 Franken pro Volk geschätzt. Die Imkerinnen und Imker sind sich einig, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen.    
08.05.2014 :: wbk./vjo.
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