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Bauabfälle bald im Gebiet Horn
Sumiswald:

Die Inertstoffdeponie Horn soll noch dieses Jahr vors Volk kommen. Derzeit liegen die Pläne auf. Auf Vorbehalte an der Mitwirkungsversammlung gingen Planer und Behörden ein.

Die Inertstoffdeponie Horn in der Gemeinde Sumiswald soll als Ersatz für die demnächst aufgefüllte Deponie Tannenbad – ebenfalls in der Gemeinde Sumiswald – geschaffen werden. Derzeit, bis am 4. März liegen die Überbauungsordnung und das Baugesuch öffentlich auf. Während der Mitwirkung im vergangenen Frühling seien keine schriftlichen Eingaben eingereicht worden, sagt Eva Bühlmann, Planerin beim Büro CSD Ingenieure AG aus Liebefeld. Die Vorbehalte aus der Bevölkerung wurden mündlich an der Mitwirkungsversammlung vorgebracht (die «Wochen-Zeitung» berichtete). Sie betrafen insbesondere die Themen Verkehr, Gewässer und Staub. «Im überarbeiteten Projekt haben wir diese Anliegen aufgenommen», sagt Eva Bühlmann. So werde in den bewohnten Gebieten Eierwaldmatte und beim Restaurant Tannenbad eine freiwillige Tempolimite von 30 Stunden-kilometern signalisiert. Zur Staubbekämpfung werde in der Baubewilligung festgehalten, dass die Betriebspisten und der Zufahrtsweg von der Gemeindestrasse bis zur Deponie benetzt würden.

Fische können Durchlass passieren

Um die Gewässerräume einbeziehen zu können, habe der Perimeter leicht vergrössert werden müssen, informiert Eva Bühlmann. Eine Änderung betreffe auch die Bachdurchlässe. Diese müssten neu erstellt werden, um die Last der schweren Fahrzeuge tragen zu können. Im überarbeiteten Projekt sei festgehalten, dass diese Durchlässe für die Fische passierbar gebaut werden müssten. 

«Am eigentlichen Projekt hat sich aber nichts geändert», sagt die Planerin. Weil die bestehende Inertstoffdeponie Tannenbad demnächst aufgefüllt sein werde, hoffe die Betreiberin, die Gränicher AG aus Huttwil, die Deponie Horn baldmöglichst in Betrieb nehmen zu können. Diese wird laut Bühlmann rund 230’000 Kubikmeter fassen, was für rund 20 Jahre ausreichen werde. Vorgesehen ist, dass das Volk an der Gemeindeversammlung im kommenden Mai über das Projekt abstimmen kann. 

07.02.2019 :: jhk.
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