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Ausbau von mobilen Palliativdiensten
Kanton Bern:

Zur Förderung von sogenannten spezialisierten mobilen Palliativdiensten führt die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion einen dreijährigen Modellversuch durch.

Ein mobiler Palliativdienst ist ein interprofessionelles, mobiles Team, das sich aus ärztlichen und pflegerischen Fachexpertinnen und -experten zusammensetzt und mit Fachkräften aus dem psychosozialen Bereich zusammenarbeitet. Das Team berät und unterstützt in erster Linie die Grundversorger (Hausärzte, Pflegepersonal in der Pflege zu Hause und in Alters- und Pflegeheimen) bei der Betreuung von schwer kranken Patientinnen und Patienten in der letzten Lebensphase. Ein mobiler Palliativdienst ermögliche ein Verbleiben der Patientin, des Patienten zu Hause beziehungsweise in der Langzeitinstitution und trage dazu bei, dass Überweisungen in ein Akutspital vermieden würden, informiert die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI). «Der Ausbau der Palliative Care erfolgt insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der Erhöhung des Anteils chronisch Kranker und der Kosten im Versorgungsbereich der akuten und hochspezialisierten Medizin.»

Mit der Durchführung des Modellversuchs sollen die Grundlagen für den Entscheid bezüglich einer allfälligen regulären und flächendeckenden Einführung von mobilden Palliativdiensten im Kanton geschaffen werden. Der konkrete Bedarf und Nutzen werde ermittelt, so die GSI. Zudem werde ein Finanzierungsmodell für eine mögliche zukünftige Regelfinanzierung erarbeitet, da diese Leistungen durch die regulären Tarifsysteme ungenügend abgegolten würden.

Am Modellversuch nehmen auch die Spitex Burgdorf-Oberburg, die Spitex Region Lueg, die Spitex Region Emmental und die Spitex Region Konolfingen zusammen mit dem Spital Emmental teil.

12.03.2020 :: pd.
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