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«Arbeit soll sich lohnen»
Leserbrief:

Bei der kantonalen Volksabstimmung vom 19. Mai zur Änderung des Gesetzes über die Sozialhilfe ist es nicht einfach, wie abgestimmt werden soll. Wieder einmal ist es eine Doppelfrage mit einer Stichfrage. Die Kosten für die Sozialhilfe tragen je zur Hälfte der Kanton und die Gemeinden. Mit ihr sollen Personen für ihren Lebensunterhalt unterstützt werden, die nicht über genügend eigene Mittel verfügen. Aber auch solche, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind. 

Sozialhilfebeziehende werden heute in einem Umfang unterstützt, welcher ihnen teilweise einen höheren Lebensstandard ermöglicht als Personen, die einer Arbeit nachgehen und Lohn erhalten. Genau hier setzt das neue Gesetz des Grossen Rates mit dem Leitsatz an: «Arbeit soll sich lohnen.» Wer arbeitet, seinen Lebensunterhalt selber bestreitet und Steuern bezahlt, soll nicht schlechter dastehen als Sozialhilfebeziehende. Deshalb empfehle ich für die Abstimmung am 19. Mai ein deutliches Ja für die Vorlage des Grossen Rates. Der Volksvorschlag führt meiner Meinung nach zu weit und setzt falsche Akzente, deshalb Nein.


02.05.2019 :: Daniel Zürcher, Emmenmatt
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