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Alles begann mit einem Anruf von Gretzky
Alles begann mit einem Anruf von Gretzky Eishockey: Es war im Spätsommer 2006. Kyle Wilson, der neue kanadische Mittelstürmer der SCL Tigers, hatte seine vierte und letzte College-Meisterschaft beendet.
Als Topskorer des Teams der Universität Colgate wurde er von der NHL-Organisation der Phoenix Coyotes zu einem Rookie-Turnier nach El Segundo (Kalifornien) eingeladen. «In drei Spielen erzielte ich vier oder fünf Skorerpunkte,» erinnert sich Kyle Wilson nicht mehr so genau an die Talentschau vor über neun Jahren. Was er allerdings sein Leben lang nie vergessen wird, ist ein Anruf kurz nach Turnierende. Wayne Gretzky, der damalige Headcoach der Phoenix Coyotes, bot ihn höchst persönlich für das Trainingscamp der NHL-Mannschaft auf. «Ausgerechnet dem Superstar aller NHL-Superstars positiv aufgefallen zu sein und mit ihm trainieren zu dürfen, das war natürlich eine unglaubliche Motivation vor meiner ersten Saison als Profi.» Erwartungsgemäss wurde Kyle Wilson nach rund anderthalb Wochen ins Farmteam von San Antonio geschickt. Im Januar 2007 wechselte er innerhalb der AHL zu Hershey, wo er die erfolgreichste Zeit seiner Karriere erlebte. Im Farmteam von Washington gewann er innerhalb von vier Jahren zwei Mal den Caldercup (2009, 2010), den Stanleycup der AHL, und stand 2007 im Playoff-Final. Mit dem aktuellen Ambri-Topskorer Alexandre Giroux bildete Kyle Wilson eines der gefährlichsten AHL-Duos. Insgesamt erzielte der 31-jährige Kanadier für Hershey 267 Punkte (122 Tore/145 Assists) und eine Plus-66-Bilanz in 338 Spielen. Es folgte eine mühsame Zeit mit den drei NHL-Klubs Washington, Columbus und Nashville und total nur 39 Spielen sowie weiteren 129 AHL-Spielen für Springfield, Milwaukee, Syracuse und Norfolk. «Die ständigen Wechsel liessen kein Familienleben mehr zu», sagt Kyle Wilson. «Und weil es mich schon immer gereizt hat, auch einmal in europäischen Spitzenligen zu spielen, packten meine Frau und ich die Koffer.» Über Riga und Tscheljabinsk in der russischen KHL sowie Modo Örnsköldsvik in Schweden ist Kyle Wilson nun im Emmental gelandet. Und er hofft, den in die Heimat zurückgekehrten Rostislav Olesz als Zweiwegstürmer vollwertig ersetzen zu können.
14.01.2016 :: Werner Haller
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