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2019 rund 2300 Geschäfte bearbeitet
2019 rund 2300 Geschäfte bearbeitet Langnau:

Am Neujahrsapéro bedankte sich die Regierungsstatthalterin bei den Präsidentinnen und Präsidenten der Gemeinden im Verwaltungskreis Emmental für die gute Zusammenarbeit. 

Der Neujahrsapéro des Regierungsstatthalteramtes hat Tradition. Zum zehnten Mal wurden die Präsidentinnen und Präsidenten der 40 Gemeinden im Verwaltungskreis Emmental durch Claudia Rindlisbacher, Regierungsstatthalterin, eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurden die auf Ende Jahr zurückgetretenen Präsidenten gebührend verabschiedet und die neuen willkommen geheissen. «Ziel der Veranstaltung ist es, zurück und vorwärts zu schauen, das gute Verhältnis zwischen Kanton und Gemeinden zu stärken und zu danken», betonte die Gastgeberin. Der Anlass biete zudem auch Gelegenheit, sich ohne Traktanden in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Komplexe Verfahren

In ihrem Jahresrückblick gab die Statthalterin einen Überblick über die rund 2300 Geschäfte, die durch ihr Amt bearbeitetet wurden. Besonders aufwändig gewesen seien die 286 durchgeführten Baubewilligungsverfahren. «Was man immer mehr spürt, ist die Einsprachefreudigkeit der Leute und die Komplexität der Verfahren. Schnell durchführbare Geschäfte sind kaum noch möglich», hob Claudia Rindlisbacher hervor. Das elektronische Baubewilligungsprogramm «eBau» sei im Übrigen mittlerweile im ganzen Kanton anwendbar. Die Fehlerkorrekturen und Optimierung des Systems würden aber noch einige Zeit beanspruchen. 

Die Regierungsstatthalterin ergänzte, dass zahlenmässig die 850 Erbschaftsfälle und 645 gastgewerblichen Einzelbewilligungen am meisten zu Buche geschlagen hätten. «Dank guter Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden sind die vielseitigen Aufgaben zu meistern, auch die unvorhersehbaren, die dieses Jahr mit Sicherheit auf uns zukommen werden», schloss Claudia Rindlisbacher ihre Ausführungen. 

Den anschliessenden Apéro nutzten die Behördenvertreterinnen und -vertreter, um sich zu unterhalten. Walter Sutter, Gemeindepräsident von Langnau, betrachtete diese Plattform als wichtig. Sie erlaube, sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen und das sei für die Arbeit in der Region wichtig. 

Peter Aeschlimann, Gemeindepräsident von Trub, ergänzte: «Ich empfinde diesen Anlass des gastgebenden Kantons auch als Wertschätzung der geleisteten Arbeit der Gemeinde-
behörden. Das freut mich sehr.»

 

16.01.2020 :: Walter Marti
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