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AMT ENTLEBUCH: Fusion: Mehrheit sieht Vorteile
11.03.2010 Die Fusion zwischen Entlebuch, Flühli, Hasle und Schüpfheim wird in der Vernehmlassung in allen vier Gemeinden grossmehrheitlich unterstützt. Dies teilt die Projektsteuerung mit. Allerdings äusserten sich weniger als ein Viertel der Angefragten.
pd Der Rücklauf der Fragebogen beträgt 22 Prozent. Im Quervergleich mit ähnlichen Befragungen entspreche dies dem Durchschnitt, hält die «G4»-Projektsteuerung fest. 60 Prozent der Personen, die an der Vernehmlassung teilgenommen haben, sehen im Zusammenschluss Vorteile für ihre Gemeinde; für 71 Prozent gibt es Vorteile mit Blick auf die gesamte Region. «Bemerkenswert ist, dass eine Mehrheit die Fusion zwischen allen vier Gemeinden am meis- ten wünscht. Andere Modelle, wie etwa eine Dreierfusion, finden wenig Unterstützung», ist der Medienmitteilung weiter zu entnehmen. Bezeichnung Entlebuch beliebt Mit insgesamt 84 Prozent «gut» oder «sehr gut» findet der Name Entlebuch für die neue Gemeinde starke Unterstützung. Mit 71 Prozent gibt es eine grosse Mehrheit für den Einwohnerrat, auch wenn 35 Prozent die 30 Mitglieder als zu hoch einschätzen. Unbestritten sind die dezentrale Basis- und Primarstufe (68 Prozent) wie auch die eigenständige Schulbehörde mit Globalbudget (67 Prozent) und die zentrale Schulleitung (77 Prozent). Mit 89 Prozent ist auch die gemeinsame Spitex-Organisation mit Stützpunkten an den heutigen Standorten unbestritten. Der Steuerfuss von 2,0 Einheiten (heute 2,3 oder 2,4) wird zu 79 Prozent für die Region als wichtig beurteilt; zu 67 Prozent auch für die eigene Steuerrechnung. Wo soll die Verwaltung arbeiten? Ein grosses Interesse (79 Prozent) besteht an einer professionellen Gemeindeverwaltung. 51 Prozent wünschen sich eine Verwaltung unter einem Dach, 18 Prozent lehnen diesen Vorschlag ab. Einen Dissens zwischen den Gemeinden gibt es bei der Standortfrage: Den kostengünstigsten Standort im Ackermanngebäude befürworten rund 48 Prozent der Antwortenden. Bezüglich eines zentralen Standorts von Verwaltung und Steueramt in Schüpfheim sprechen sich 43 Prozent aus. Bezüglich der Gemeinden wünscht sich eine Mehrheit von Entlebuch und Hasle den Standort der Verwaltung in Entlebuch; Schüpfheim und Flühli spricht sich für den Standort Schüpfheim aus. Am besten informiert fühlen sich die Vernehmlassungsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch die Vernehmlassungsbotschaft (84 Prozent), gefolgt von der Presse (65 Prozent), dem Gemeinderat (46 Prozent), öffentlichen Anlässen (45 Prozent) und dem Internet (21 Prozent ).
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