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Anlage für Wiederverwertung von Betonabbruch
KONOLFINGEN: Betonbrocken schreddern
11.03.2010 Auf dem Areal der Firma Cäsar Bay AG in Konolfingen stehen rund 8000 Kubikmeter Betonabbruch zum Schreddern bereit. Während drei bis vier Wochen entsteht aus Altmaterial ein hochwertiger Sekundärbaustoff. Wegen Einsprachen gegen das Vorhaben ergab sich eine Verzögerung von rund einem Jahr.
Otto Neuenschwander
Firmenchef Niklaus Bay ist erleichtert, dass mit dem Verarbeiten des riesigen Haufens Betonabbruch endlich begonnen werden kann. Während mehreren Jahren hat sich auf dem Firmengelände an der Emmentalstrasse in Konolfingen ein Berg von rund 8000 Kubikmetern Material angesammelt. Früher wurde Betonabbruch deponiert Bei Abbruch- oder Umbauarbeiten fällt immer wieder solches an. Früher wurde Betonabbruch auf eine Deponie transportiert und dort für die Ewigkeit gelagert. Heute wird dieses Material geschreddert, von Betoneisen und anderem Fremdmaterial befreit und als Sekundärbaustoff wieder verwendet. Besonders geeignet ist gebrochener Betonabbruch für den Strassenbau. Würde dieses Material nicht zur Verfügung stehen, müsste dazu Wandkies verwendet werden, das in unserer Gegend zwar reichlich, aber nicht unendlich vorhanden ist. Die Wiederverwertung von Betonabbruch ist ökologisch sinnvoll, indem natürliche Ressourcen geschont und weniger Transportkapazitäten beansprucht werden. Im Frühjahr 2009 startete die Firma Bay AG das Bewilligungsverfahren für das Schreddern des Betonabbruches (die Wochen-Zeitung berichtete). Mehrere Einsprachen wegen Lärm- und Staubbelastung warfen den Zeitplan zurück. Gemäss Niklaus Bay haben sich die Einspracheverhandlungen als zeitraubend erwiesen, was nebst wirtschaftlichen Nachteilen auch das weitere Anwachsen des Betonberges zur Folge hatte. Nun steht dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Nun wird geschreddert In wenigen Tagen wird mit dem Schreddern begonnen. Innert drei bis vier Wochen sollte der ganze Berg an Betonabbruch verarbeitet sein. Das gebrochene Material wird bis zu seiner Verwendung gleich nebenan auf dem Firmenareal gelagert.
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