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GROSSHÖCHSTETTEN: Feuerwerk aus Folk und Blues
11.03.2010 Die Gruppe «Veronica & the red wine serenaders» boten in der «kühltür» einem begeisterten Publikum einen Bluesabend der feinsten Art.
jsg Um ein Feuerwerk aus Gospel, Folk und Blues aus den 1930er und 1940er Jahren zu zünden, benötigten die vier Mitglieder der Band lediglich ein Mikrofon und ihre für diesen Sound typischen Instrumente. Die Leaderin, Veronica Sbergia, vorwiegend mit Gesang und Waschbrett auftretend, benutzte für etliche Nummern das Kazoo, ein kleines, mit einer Mem- brane versehenes Blasröhrchen, mit dem sie einen nasalen, quäkenden Klang erzeugen konnte. Mauro Ferrarese trug mit seiner Dobro (Slide-Gitarre) die nötige Resonanz bei. Max Bernardis stupende Technik an der Gitarre und Alessandra Cecalas feinfühliges Klanggemälde am Kontrabass ergänzten das Ganze. Einheitliches Können Die Bandleaderin liess recht oft die andern Mitglieder solistisch zum Zuge kommen. Mit spontanen, nie aufgesetzt wirkenden Formationswechseln, bei denen eines nach dem andern ans Mikrofon gelassen wurde, konnte eine lockere Atmosphäre erreicht werden. Dass dabei die Verinnerlichung der vier begnadeten Musiker mit dem alten Blues in der Ablösung der Soli, des Gesangs und der Vereinigung zum Quartett in Erscheinung trat und glaubwürdig wirkte, war bei allen fröhlichen Zusatzeinlagen eine Selbstverständlichkeit. Authentischer kann man wohl diese Zeitspanne der Blues- und Folk-Aera nicht darbieten. Wenn dann, wie erwähnt, fürs Auge und Ohr etwas geboten wird, kommt der Auftritt der Perfektion sehr nahe!
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