| |
SUMISWALD: Die Umkehr der Karrierefrau
11.03.2010 Eva Herman, die einstige Karrierefrau des deutschen Fernsehens, weilt zurzeit in der Schweiz, um für sich und ihre Bücher sowie die Anliegen der EDU Werbung zu machen.
ues «Ich möchte die Zeit nicht missen, welche ich als Tagesschausprecherin oder in Unterhaltungs-Shows beim Fernsehen verbracht habe. Ich habe gerne Karriere gemacht», meinte Eva Herman zu Beginn ihres Referates. Als sie sich jedoch mit Ende 30 noch für ein Kind entschied, habe sie dies zu einer gewaltigen Umkehr bewegt. Als sie damals gefragt wurde, ob sie einmal Stillen werde, sei ihr bewusst geworden, dass sie sich darüber noch keine Gedanken gemacht habe. Ein längeres Gespräch mit der Stillberaterin habe sie in vielerlei Hinsichten zu einem Umdenken bewegt. Ihr sei bewusst geworden, was ihr durch die Karriere alles entgehen würde. So gab es noch viele Begebenheiten, die sie zu einer Umkehr in ihrem Leben bewegten. Mütter gehören zu den Kindern Heute setzt sich Eva Herman dafür ein, dass Frauen bei ihren Kindern bleiben können und in dieser Zeit nicht arbeiten müssen. Sie ruft die Politiker auf, die dazu nötigen Mittel bereit zu stellen, denn auch Krippenplätze müssten finanziert werden. Ganz speziell in Fahrt kam die Publizistin beim Wort «Gender Mainstreaming». Das bedeute, dass Mädchen zu Jungs umerzogen werden sollen und umgekehrt. Sie setzte sich auch gegen eine festgesetzte Frauenquote in einigen Berufen ein. Es solle immer der Beste eine Stelle erhalten, ohne dass erst die Frauenquote erfüllt sein müsse. Weil Eva Herman gegen Feminismus plädiert, wurde ihr Auftritt vom Vortag in Thun so stark gestört, dass sie unverrichteter Dinge wieder abziehen musste. In Sumiswald wurde ihr ein grosses Aufgebot an Sicherheitsleuten zur Seite gestellt. Der Anlass verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.
nach oben
|
|
GROSSHÖCHSTETTEN: Bürger können ja oder ja sagen
SCHLOSSWIL: Steinmann kauft Schloss nicht
LANGNAU: «Wir wollen uns nicht absondern»
LANGNAU: Eine Bibliothek mit Fantansie
LANGNAU: Ferienheim ist nun verkauft
LANGNAU: Wetterstation wird saniert
SCHALLENBERG: Rauf auf den Schallenberg
RÖTHENBACH: Baustart für den neuen Weg
EGGIWIL: Emmentaler Baukunst ist ihr Ding
RÜEGSAU: Lochstrasse bald ohne Löcher
SUMISWALD: Junger Verein zeigte seine alten Geräte
LANGNAU: Stelldichein der Bauhandwerker
AFFOLTERN: Der Schaukäserei gehts besser
EMMENTAL: Geld für Zubringer
LANGNAU: SCL Tigers AG vor schwieriger Zeit
LÜTZELFLÜH: 3,27 Millionen für das Gotthelf-Zentrum
SUMISWALD: Reiselustige Frauen
SUMISWALD: Gemütliche Tage
RÜEGSAU: Zufrieden mit dem Konzept-Entwurf
BIGLEN: Die Piraten kommen
GROSSHÖCHSTETTEN: Tagesschule eingeweiht
RÜEGSAU: Entsorgung: Gut, aber verbesserungswürdig
SCHÜPFHEIM: Aus dem Dornröschenschlaf erwacht
MARBACH: Biodiversität hautnah erleben
BOWIL: Tolle Chilbi und tolles Wetter
STEINEN: Kleine Flugzeuge, grosse Technik
ZOLLBRÜCK: Vandalismus in Zollbrück
KANTON: Weniger Antibiotika
WIGGEN: Tödlicher Unfall in Wiggen
NATUR: Kleinere Wildbestände
|
|