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EMMENTAL/ENTLEBUCH: Tourismus-Idee auf Tournee
11.03.2010 «Enjoy Emmental-Entlebuch» ist unterwegs in den sieben Trägergemeinden. Die Macher erzählen, was das Projekt genau will. Als erstes machten sie Halt in Langnau.
inj Neben Langnau sind es Sumiswald, Trub, Trubschachen, Eggiwil, Escholzmatt und Marbach, in denen in diesen Tagen Enjoy Emmental-Entlebuch vorgestellt wird. In Langnau trafen sich gegen zwei Dutzend Interessierte im Regionalmuseum Chüechlihus zu einer Informationsveranstaltung. Enjoy Emmental-Entlebuch, das von Schweiz Tourismus und der Schweizer Berghilfe unterstützte Tourismusprojekt, will einerseits das Bewusstsein in der Bevölkerung für den Tourismus fördern, andererseits das Tourismusangebot und die Servicequalität steigern, so dass die Zufriedenheit von Tagestouristen und Feriengäste verbessert wird. Ähnliche Ziele verfolgen Emmental Tourismus und die Biosphäre Entlebuch, die beiden Marketingkanäle für den regionalen Tourismus. Mit diesen ist Enjoy Emmental-Entlebuch vernetzt. Der Projektleiter von Enjoy Emmental-Entlebuch, Maurus Stöckli, ist zugleich auch Koordinator bei der Biosphäre und arbeitet eng mit Christian Billau, dem Koordinator von Emmental Tourismus, zusammen. Nicht nur bei schönem Wetter Maurus Stöckli wies auf die Wichtigkeit der Arbeitsgruppen in den einzelnen Gemeinden hin. Es ist auf der lokalen Ebene, wo mit Einwohnern und Leistungsträgern des örtlichen Tourismus an konkreten Themen gearbeitet werden soll. Im Vordergrund stehen neben der Verbreitung des Tourismusgedankens an Schulen zurzeit die Erarbeitung von Wander- und Bikerrouten, ein Foto-OL sowie die Planung eines offenen, regionalen Wochenprogramms, mit dem auch schlechte Wettersituationen aufgefangen werden können. Weitere Projekte sollen folgen und Anregungen aus der Bevölkerung sind willkommen. Christian Billau erläuterte die Drei-Säulen-Strategie von Emmental Tourismus. Diese umfasst ein Call-Center, dezentrale Infostellen, vor allem aber die neue Webseite www.emmental.ch. Es ist hier, wo man Mitglied des Fördervereins werden und damit sein Tourismusangebot dem grossen, weltweiten Publikum vorstellen kann. Und dies, wie die anwesende Chefin eines Gastro-Unternehmens bemerkte, zu einem durchaus vernünftigen Tarif.
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