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LANDWIRTSCHAFT: Mehr Güllenunfälle
04.02.2010 lid Der Güllenunfall in Flühli (Meldung links) ist kein Einzelfall. Im Kanton Luzern wurden im vergangenen Jahr 37 Güllenunfälle registriert; 2008 waren es 33. In zehn Fällen kam es zu Fischsterben, etwas weniger als im Vorjahr, wie die Dienstelle Landwirtschaft und Wald (Lawa) am Dienstag mitteilte. Hauptursache der Güllenunfälle waren technische Defekte und Unachtsamkeiten der Landwirte. Eine Häufung von Unfällen gab es im April und Anfang Juni. Dies dürfte auf die vollen Güllengruben nach dem Winter und das vermehrte Austragen nach der Heu- und Siloernte zurückzuführen sein. Um die Güllenunfälle zu bekämpfen hat die Lawa zusammen mit dem Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband Massnahmen umgesetzt. So wurden im zweiten Halbjahr 2009 total 2500 Betriebe auf Risikofaktoren überprüft. Bei 600 Betrieben wurden Mängel festgestellt. Gegebenenfalls werde wiederum ein «Güllentelefon» eingerichtet, um bei vollen Güllengruben freie Lagervolumen zu vermitteln oder Notaustragungen zu gestatten, schreibt die Lawa.
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