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GROSSHÖCHSTETTEN: Externer Experte eingesetzt
04.02.2010 Die Geschäftsprüfungskommission hat bei der Sanierung der Badi Missstände entdeckt. Nun reagiert der Gemeinderat und hat einen externen Experten engagiert. Das bisherige Planungsbüro soll die Arbeiten aber zu Ende führen.
zue Das Planungsbüro wird als erstes die Bauendkosten zu berechnen haben. Die ursprüngliche Berechnung erwies sich als ungenau. Beispielsweise kosten die Bodenbeläge und Elektroanlagen mehrere hunderttausend Franken mehr, als in der ers- ten Kostenzusammenstellung stand. «Durch die Submission kam ein Planungsbüro aus Deutschland zum Zug. Es gab verschiedene Unklarheiten, beispielsweise wurden in einzelnen Fällen EU- statt Schweizer Normen verwendet», erklärt Gemeindepräsident Walter Hofer. Nun hat der Gemeinderat einen externen Berater beigezogen. Dieser aus der Schweiz stammende Fachmann habe viel Erfahrung in der Realisation von Hallenbädern, versichert Hofer. Dieser Experte wird das Projekt bis zum Ende überwachen. Weiter wird er sich auch offenen Fragen im Submissionsverfahren anzunehmen haben. «Beispielsweise, warum die Preise für die erwähnten Bodenbeläge und Elektroanlagen in der Realität so viel höher liegen», nennt Hofer ein Beispiel. Schliesslich soll der Experte auch abklären, ob das Planungsbüro die bestehenden Schäden an Mauern, welche durch eindringendes Hangwasser verursacht wurden, hätte bemerken müssen. Die Haftungsfrage solle im Detail geklärt werden, teilt der Gemeinderat mit. Die meisten Arbeiten sind fertig Die Arbeiten im Hallenbad seien zu 90 Prozent abgeschlossen, so Hofer. Im März solle das Bad wieder seinen Betrieb aufnehmen. Erst nach ein paar Besuchen im sanierten Bad werden die Bürgerinnen und Bürger an der Urne über einen Nachkredit entscheiden. «Wann die Abstimmung sein wird, ist noch nicht bestimmt. Sicher aber noch in diesem Jahr», sagt der Gemeindepräsident; zuerst müssten die Zahlen zusammengetragen werden. Neben dem Nachkredit für die Sanierungsarbeiten sollen die Bürgerinnen und Bürger auch über den Kredit für den Bau einer Sauna abstimmen können. Walter Hofer hofft, dass das Volk die Kredite, deren Höhe erst bestimmt werden muss, genehmigen wird.
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