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LANGNAU: Trotz Versteigerung normale Preise
14.10.2004 egs. Am 21. September führten die Kälbermästersektionen Langnau-Trub und Schangnau gemeinsam den Schlachtkälber-Austellungsmarkt in Langnau durch. Unter den Experten von Sepp Rüttimann, Beat Fankhauser und Res Meister wurden die 107 aufgeführten Kälber punktiert. Zuvor wurden die Kälber, ausgenommen jene der Klasse M7 (Vollmilchkälber) nach neuster Situation versteigert. Unter einer Versteigerung stellt sich der Kälbermäster vor, dass die Händler auf sein Tier ein Angebot machen und sich so die Preise nach oben drücken. Nun, die Händler haben kein Interesse einander zu schaden, so bleibt es meist beim Tagespreis, teilten die Kälbermäster mit. Die Qualität der Kälber war gut, konnten doch neun Stück mit den Maximumpunkten 20 beurteilt werden. Zu den erlösten Schlachtpreisen ist zu sagen, dass sie gleich hoch waren, wie vor einem Jahr (13.30 T3 – 14.20 C plus 10–30 Rappen Labelzuschlag). Bei der Marktbesprechung erklärt Chefexperte Sepp Rüttimann, dass gut 25 Kälber die Höchstpunktzahl 20 verdient hätten. Jedoch wegen Übergewicht es nicht mehr reicht. Rüttimann machte auch klar, dass weniger Kälber geschlachtet wurden, als im letzten Jahr. Prozentual zum Fleisch sei aber ein kleiner Unterschied, da die Kälber heute schwerer auf den Markt kommen. Der Grund sei der, weniger Kühe, weniger Kälber, ergibt auch den hohen Preis für junge Kälber, die der Kälbermäster zukaufen muss. Somit bleiben die Kälber länger an der Mast. Der Tagessieger mit dem schönsten Mastkalb wurde Philipp Hirschi aus Schangnau.
Folgende Züchter führten ein Kalb auf, das die maximale Punktzahl 20 erreichte: Philipp Hirschi, Schangnau (Tagessieger); Otto Zürcher, Eggiwil; Johann Stalder, Sumiswald; Sandro Bieri, Bärau; Andreas Kobel, Trub; Daniel Fankhauser, Eggiwil; Urs Järmann, Zollbrück; Beat Fankhauser, Eggiwil; Gebrüder Bieri, Schangnau.
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