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Es geht auch mit wenig Schnee – aber nicht den ganzen Winter
Es geht auch mit wenig Schnee – aber nicht den ganzen Winter Marbach/Sörenberg: Wir erleben milde, schneearme Winter. Dies ist nicht nur eine subjektive Wahrnehmung, wie eine Studie zeigt. Die Wintersportorte reagieren kreativ.
«Wir haben viele Gäste und kaum Absagen», sagt Carolina Rüegg, Tourismusdirektorin in Sörenberg. Genaue Zahlen kann sie nicht liefern, weil nicht klar ist, wie viele Besitzer von Ferienwohnungen die Altjahrswoche in Sörenberg verbringen. «Ich habe auf alle Fälle den Eindruck, dass viele Leute unterwegs sind», meint die Tourismusdirektorin. Sie fügt an, dass wegen des weitgehend fehlenden Schnees die Tagesgäste natürlich ausblieben, welche ansonsten über die Pisten flitzen. In den letzten Wochen war in Sörenberg nur eine Piste in Betrieb; vor allem Kinder waren mit Skiern unterwegs. «Viele Gäste haben einfach die Wander- statt die Skischuhe eingepackt», berichtet Rüegg. «Die Verhältnisse zum Wandern sind super.» Diese Beobachtung hat auch Conny Lustenberger, Leiterin des Tourismusbüros Marbach, gemacht: «Viele Leute haben zwischen Weihnachen und Neujahr frei und wollen diese Tage draussen geniessen – auch wenn es fast keinen Schnee hat.»

Ferkel und Tontauben
In Marbach wie Sörenberg haben die Tourismusbüros ganze Listen zusammengestellt, was die Gäste unternehmen könnten. Neben Klassikern wie dem Hallenbad Sörenberg oder dem Kambly-Erlebnis, welche eh geöffnet sind, haben die Tourismusdestinationen extra Angebote geschaffen. Auf dem Hof Längbrüggli in Flühli konnte man am 27. Dezember die Geburt von Ferkeln verfolgen; im Go-in-Hotel Sörenberg konnten sich die Gäste in der Altjahrswoche mit Lasergewehren im Tontaubenschies­sen messen, auf dem Arche-Hof in Schangnau seltene Nutztierarten streicheln oder in der Turnhalle Marbach am kostenlosen Spielnachmittag teilnehmen. «Die Gäste schätzen es sehr, dass man sich um sie kümmert», hat Carolina Rüegg die Erfahrung gemacht. «Auch sind sie während der Festtage in einem etwas anderen Modus. Man ist gelassener.»

Aber ohne Schnee gehts nicht  
Würde der Schnee Mitte Januar oder im Februar fehlen, wäre dies arger als über die Festtage: «Dann kommen die Leute ganz klar zum Skifahren», meint Rüegg. Auch Conny Lustenberger hält fest: «Es ist sicher sinnvoll, Angebote für einen schneearmen Winterstart zu kreieren; aber ohne den klassischen Wintertourismus geht es nicht.» Interessanterweise sind in Sörenberg nicht einmal die hochgelegenen Skilifte am Rothorn in Betrieb. «Die meteorologischen Bedingungen, um künstlich schneien zu können, waren im Dorf oft besser als in der Höhe», erklärt Sörenbergs Tourismusdirektorin. Wenn es die Temperaturen zulassen, laufen die Schneekanonen auf Hochtouren. Im Gebiet Eissee am Rothorn, wo heute nicht künstlich geschneit werden kann, ist der Bau von Schneekanonen geplant. Eine flächendeckende Beschneiung sei aber unter anderem wegen des Moorschutzes kein Thema, sagt die Tourismusdirektorin. In Marbach ist es technisch nicht möglich, innert nützlicher Frist nebst dem Kinderlift eine ganze Piste zu beschneien. «Wir sind auf die Natur angewiesen. Und viele Leute haben dafür Verständnis.» 
Es schneit später und der Schnee schmilzt früher
Die Klimaerwärmung ist auch im Winterhalbjahr spürbar – und wirkt sich entsprechend auf die Schneebedeckung aus, wie eine Studie des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zeigt. Die Forschenden konnten erstmals belegen, dass die Dauer der Schneebedeckung in Gebieten zwischen rund 1100 und 2500 Metern über Meer abnahm. Ähnliche Resultate lagen bisher nur für einzelne Stationen und andere Zeitperioden vor.

Schnee kommt zwölf Tage später
Die Forschenden wählten für ihre Studie elf Stationen in Alpenregionen der Schweiz aus und analysierten den Zeitraum 1970 bis 2015. Alle Stationen zeigen einen signifikanten Rückgang der Dauer der Schneebedeckung, unabhängig von ihrer Höhenlage oder ihrem geografischen Standort. Im Durchschnitt aller Stationen beginnt die Schneesaison heute zwölf Tage später und endet rund 25 Tage früher als 1970. Die Forschenden stellten ausserdem fest, dass die jährlich maximal gemessene Schneehöhe im Durchschnitt um 25 Prozent abnahm. Obwohl die Winter zu Beginn der Siebzigerjahre aussergewöhnlich schneereich waren und der Unterschied zu heute besonders stark ausfällt, lassen die Daten aufhorchen. «Die Resultate zeigen, dass sich die Dauer der Schneebedeckung nicht nur in niedrigen Lagen, sondern in allen untersuchten Höhenlagen und vor allem im Frühling verkürzt hat», lautet das Fazit der Forschenden.
Wie stark sich diese Tendenz in Zukunft fortsetzen wird, lasse sich mit dieser Studie nicht abschätzen. «Es ist jedoch zu erwarten, dass sowohl der Wintersport als auch die im Sommer verfügbare Menge an Wasser davon betroffen sein können.»
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