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Zum Jubiläumsanlass «100 Jahre Frauenverein Trub» treffen die Vorstandsmitglieder bereits seit längerer Zeit Vorbereitungen. Es soll ein Fest- und Freudentag werden.

Vor vier Jahren sass Clemens Bracher, Bobpilot aus Wasen, zum ersten Mal an den Lenkseilen. Nun darf er an die Olympischen Spiele.

Verteidiger Cam Barker musste nicht lange studieren, ob er zu den Tigers in die Schweiz kommen soll. Er entschied sich, reiste am Donnerstag an und spielte am Freitag.

Der Hauslieferdienst muss nun ohne Asylsuchende betrieben werden
Langnau:

Der Hauslieferdienst feiert sein 10-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr dürfte insofern schwierig werden, weil vorläufig keine Asylsuchenden mehr eingesetzt werden können.

Lernende zeigen Vielfalt des Holzes
Langnau: Junge Berufsleute einer Schreinerklasse des Bildungszentrums Emme zeigten im Coop Ilfis-Center ihre Werkstücke. Zu sehen war eine Vielfalt aus...
Ein komplettes Radiostudio als  Geburtstagsgeschenk
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Brillantes Kirchenmusik-Konzert  unter neuer Leitung
Escholzmatt: Die Kirchen-musik Escholzmatt konzertierte -anlässlich ihrer traditionellen Jahreskonzerte erstmals unter der Leitung von Dirigent Werner...
Auch Profi-Retter brauchen Übung
Auch Profi-Retter brauchen Übung Emmental:

Den Ernstfall in möglichst realistischem Umfeld üben und miterleben, wie andere Teams dieselbe Aufgabe lösen: Das ist der Sinn der «Rettungsdienst Trophy».



Wir stehen an einem Waldrand auf dem Ebnit, als plötzlich ein Ambulanzfahrzeug angebraust kommt. Eine Frau und zwei Männer steigen hastig aus und steuern auf eine Personengruppe zu. Was ist passiert? In einem stark abschüssigen Wald, rund 20 Meter unterhalb des Weges Richtung Unterfrittenbach, liegt eine junge verletzte Frau. Das erfahren Lisa Liechti, Urs Gfeller und Martin Flückiger – alle drei Rettungssanitäter in Ausbildung beim Rettungsdienst Emmental – von Bruno Kübli. Er ist Instruktor an diesem Posten der «Rettungsdienst Trophy». Für die Equipe ist sofort klar, dass sie nicht ungesichert und auch nicht ohne Unterstützung der Feuerwehr zur Patientin im steilen Gelände hinuntersteigen kann.

Als erstes wird per lauter Stimme mit der Patientin Kontakt aufgenommen und ihr Hilfe in Aussicht gestellt. Diese antwortet mit ebenfalls kräftiger Stimme, dass sie starke Schmerzen am Bein verspüre. Sofort wird die Feuerwehr alarmiert, und diese trifft unverzüglich ein. «Was braucht ihr von uns?», werden die drei Sanitätsleute vom Feuerwehrmann gefragt. Jetzt besprechen sie zusammen die Art der Sicherung, welches Material wohl mitzunehmen sei und wer was zu tun habe. Martin Flückiger und ein Feuerwehrmann ziehen den Sicherungsgurt an, verbinden sich per Karabiner mit dem Seil und steigen das Gelände hinunter. Gesichert werden sie von Lisa Liechti und Urs Gfeller, welche später die verletzte Frau auf einer Bob-ähnlichen Bahre den steilen Wald hinaufziehen werden. 

Bei der Unfallstelle sind auch wir Gaffer. Für einmal sind wir erwünscht, zumal wir von der Presse sind und es sich nur um eine Übung handelt. 

Im Dickicht des Waldes wird nun die leidende Patientin von den zwei Mannen nach allen Regeln der Kunst versorgt und auf den Transport vorbereitet – und schliesslich gut gesichert nach oben zum Ambulanzwagen gezogen. Ende der Übung. Noch nicht ganz. Zusammen mit allen Beteiligten bespricht Bruno Kübli, was gut war und was verbesserungswürdig. Wie genau er die Arbeit beurteilt, wird das Dreier-Team erst bei der Rangverkündigung am Abend erfahren.

Rettung in luftiger Höhe

Hurtig wird retabliert, und die drei angehenden Rettungssanitäter begeben sich zum zweiten, von insgesamt sieben Posten. Es geht zur Mühle Steiner nach Mungnau. Auf dem Dach des 25 Meter hohen Gebäudes liegt eine bewusstlose Person. Eine Rettung via Treppe ist nicht möglich, die Autodrehleiter ist gefragt. Für uns Gaffer wirds jetzt schwieriger. Was auf dem Dach abgeht, verbirgt sich unseren Blicken. Gaffenswert ist aber allein schon die Vorbereitung der Sanitätsleute und ihre Fahrt in luftige Höhe per Drehleiter.

 

Einen Kurzfilm zur «Rettungsdienst Trophy» gibts auf www.wochen-zeitung.ch


Vergleichen mit anderen Rettungsdiensten

Die «Rettungsdienst Trophy» wurde 2015 vom Rettungsdient Münsingen ins Leben gerufen. Die diplomierte Rettungssanitäterin HF und Co-Organisatorin des diesjährigen Anlasses, Barbara Kühni, durfte damals als Studierende teilnehmen. «Alle Beteiligten fanden diesen Wettkampf als wiederholungswürdig», erinnert sie sich. So erklärten sich die Emmentaler bereit, dieses Jahr die zweite Austragung durchzuführen. Sowohl diplomierte als auch in Ausbildung stehende Sanitäterinnen und Sanitäter aus den Rettungsdiensten der Spitäler Solothurn, Oberaagrau, Thun, Münsigen, Riggisberg und Emmental stellten sich dem Wettkampf. «Aus- und Weiterbildung ist das primäre Ziel», sagt Barbara Kühni. Wichtig sei, dass die Fallbeispiele möglichst realitätsnah ausgestaltet seien. Es ist nützlicher, wenn die Teilnehmenden mit dem steilen, glitschigen Gelände unter den Füssen kämpfen müssen, als wenn ihnen das Problem lediglich theorertisch zur Lösung vorgelegt wird», veranschaulicht sie. Interessant sei jeweils zu sehen, wie Teams aus anderen Organisationen dieselbe Aufgabe lösen würden. Bereichernd finde sie zudem, dass die Feuerwehr Region Langnau bei der Übung mitmache, um so die Zusammenarbeit üben zu können.


 

13.07.2017 :: Jakob Hofstetter
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