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Alterswohnungen bauen statt Solaranlagen unterstützen
Alterswohnungen bauen statt  Solaranlagen unterstützen Trub:

«Energie Trub» will sich neu ausrichten. Thermische Solaranlagen werden künftig nicht mehr unterstützt. Die Genossenschaft möchte in der Gemeinde altersgerechte Wohnungen schaffen. 



Bis 2006 betrieb die Genossenschaft Energie Trub ein eigenes, unabhängiges Stromnetz in der Gemeinde. Dies tat sie, vormals unter dem Namen Elektrizitätsgenossenschaft, 100 Jahre lang, bis sie vor elf Jahren ihr Verteilnetz an die BKW Energie AG verkaufte. Der Erlös betrug zwei Millionen Franken. Mit diesem Geld förderte «Energie Trub» fortan thermische Solaranlagen (für Warmwasser und Heizungsunterstützung), die in der Gemeinde Trub erstellt wurden.  

Gesuche noch bis Ende Jahr

«Bis heute haben wir rund 120’000 Franken an 30 Anlagen bezahlt», sagt der Sekretär der Genossenschaft, Samuel Fankhauser. Dabei handle es sich allesamt um à-fonds-perdu-Beiträge. Weitere 330’000 Franken hätten sie 2015 in die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Dorf investiert. Diese werde seitdem von der Genossenschaft betrieben, so Fankhauser. Daran solle sich nichts ändern, doch das Förderprogramm würden sie beenden. Noch bis Ende Jahr könnten Gesuche gestellt werden, Beiträge gebe es nur, wenn die Anlage bis Ende 2018 in Betrieb sei. 

«Der Markt in Trub für thermische Solaranlagen ist gesättigt, die Gesuchzahlen sind stark rückläufig», nennt Samuel Fankhauser den Hauptgrund für die Veränderung. Sie wollten deshalb ihre Kräfte bündeln und etwas Neues in Angriff nehmen. Zudem verfolgten sie das Ziel, das längerfristige Bestehen der Genossenschaft zu sichern, was mit à-fonds-perdu-Beiträgen nicht möglich sei. Deshalb planten sie nun, ihr Kapital von 1,5 Millionen Franken in einen ganz anderen Bereich zu investieren. «Wir möchten in Trub einen Neubau realisieren und dort altersgerechte Wohnungen anbieten», verrät Samuel Fankhauser. Sie hätten beobachtet, dass verschiedentlich ältere Leute aus der Gemeinde weggezogen seien,  weil sie keinen ihren Bedürfnissen angepassten Wohnraum gefunden hätten. «Mit unserem Projekt möchten wir etwas gegen diese Abwanderung unternehmen», betont der Sekretär. Sie stünden aber noch ganz am Anfang und hätten weder ein ausgearbeitetes Projekt noch verfügten sie über das nötige Bauland. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe gehe nun daran, erste Abklärungen zu treffen. 

Gewinn nicht im Vordergrund

Klar sei bereits, dass es eher günstige Mietwohnungen werden sollen, sagt Fankhauser. «Wir sind eine Genossenschaft, da steht nicht der Gewinn im Vordergrund.» Ebenfalls klar sei, dass es kein Altersheim gebe, denn über so eins verfüge Trub bereits. Trotz der neuen Ausrichtung bleibe der Name, Genossenschaft Energie Trub, mindestens vorläufig bestehen. Die Statuten seien letztes Jahr revidiert worden; der neue Zweck habe darin Platz.

Auch in Zukunft will «Energie Trub» die Fotovoltaikanlage auf dem Schulhausdach unterhalten. «Wir bleiben weiterhin Eigentümerin», erklärt der Sekretär. Seit diese im August 2015 in Betrieb genommen wurde, produzierte sie 110’000 Kilowattstunden Strom. Damit konnten gemäss Samuel Fankhauser 120 Tonnen Kohlendioxyd eingespart werden. Auf der Dachfläche von 452 Quadratmetern sind 423 Solarmodule verlegt.

 



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