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Tü-ta-to – Poschtouto
Tü-ta-to – Poschtouto Emmental: Ab Juni soll jeden 1. Sonntag im Monat dreimal ein historisches Postauto auf einer eigens geschaffenen
Linie zwischen den Bahnhöfen Biglen und Emmenmatt verkehren. Der Trägerverein «historische Postautolinie» will diese Reise in die Vergangenheit möglich machen.
Alte Fahrzeuge hätten ihn schon im Kindesalter fasziniert. Eher zufälligerweise beschäftige er sich jetzt mit Postautos, erklärt Mario Gächter aus Biglen, Gründungsmitglied und Präsident des Trägervereins «historische Postautolinie» sowie selber Besitzer eines alten Postautos. Er habe die Idee, eine Linie für historische Postautos zu errichten, schon länger mit sich herumgetragen. Diesen Sommer feiert das Postauto seinen 111. Geburtstag; dies sei die ideale Gelegenheit, die Linie zu eröffnen. Der Trägerverein zählt aktuell 30 Mitglieder im Alter zwischen 20 und 74 Jahren. Es sind Sammler und Liebhaber alter Fahrzeuge sowie Mitarbeiter im öffentlichen Verkehr, welche auch mit ihrem beruflichen Hintergrundwissen zur Verfügung stehen.

Junge Chauffeure gewinnen

Zu den Zielen des Trägervereins gehört nicht nur die Einführung und den Unterhalt der geplanten Linie. Wichtig ist den Mitgliedern auch, die Freude an den Fahrzeugen sowie das Fachwissen zu vermitteln. Sie wollten dafür sorgen, dass interessierte junge Buschauffeure und -chauffeusen lernen, diese alten Fahrzeuge zu bedienen, meint Mario Gächter. Momentan sei dieses Wissen meist nur bei älteren Chauffeuren vorhanden. «Wir haben aber gute Beziehungen zu Leuten, welche ihre Kenntnisse gerne weitergeben würden.»
Aktuell hat der Verein acht alte Postautos von privaten Sammlern aus der ganzen Deutschschweiz gemietet, im Idealfall werden es schlussendlich zwölf sein. Es sei zwar nicht schwierig, solche Fahrzeuge zu finden. Die Vereinsgründung und die Absicht dahinter habe sich unter den Liebhabern solcher Fahrzeuge schnell verbreitet. «Die Schwierigkeit besteht viel mehr darin, Fahrzeuge zu finden, welche noch für den Linienverkehr zugelassen sind und regelmässig geprüft werden», führt Gächter aus.
Der Unterhalt eines solchen Fahrzeugs ist teuer; je nach Alter kostet dieser jährlich zwischen 4500 und 10’000 Franken.

Stilechtes Erlebnis
Pro Sonntag rechnet der Verein mit durchschnittlich 150 Fahrgästen. Geplant sind an Sonntagen drei Fahrten mit zwei Fahrzeugen von Biglen nach Emmenmatt; jeweils eine am Vormittag, Mittag und Nachmittag. Jeder Tag, an welchem gefahren wird, soll unter einem Thema stehen, so zum Beispiel «50er Jahre» oder «Cabrio-Fahrten». Zum stilechten Erlebnis gehören auch die Kartonbillette, welche im Fahrzeug selber verkauft werden. In der Schweiz gibt es noch zwei Fabriken, welche diese herstellen.
«Das Postauto ist ein Schweizer Identifikationsobjekt», betont Mario Gächter. Die historischen Postautos stiessen vor allem bei einem jüngeren Publikum auf grosses Interesse und faszinierten auch viele Kinder. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran habe sicher auch das charakteristische Dreiklanghorn. Dies sei in der Region Bern bei den momentan eingesetzten Postautos noch bei einem einzigen Modell eingebaut, weiss der Vereinspräsident. Bei den historischen Fahrzeugen, die auf der Linie eingesetzt werden, muss das Horn natürlich vorhanden sein. Schliesslich hat dieses das Postauto über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht. Auf die Pressemitteilung des Vereins, welche auch an Fachzeitschriften im deutschsprachigen Ausland versandt wurde, erhielten die Mitglieder positive Reaktionen.

Geldgeber sind gesucht

Die grösste Hürde, welche der Verein jetzt noch zu meistern hat, ist die Finanzierung des Projekts. Kürzlich erst wurde das Sponsoringkonzept fertiggestellt; nun gilt es, möglichst bald genügend Geldgeber zu finden. Laut Gächter haben Gönner dem Verein schon einige hundert Franken gespendet, es fehlt aber noch einiges. So werden Privatpersonen und Firmen gesucht, welche das Projekt mit Geldbeträgen unterstützen wollen. «An der Finanzierung soll es aber nicht scheitern», sagt Gächter. «Zur Not greifen wir Vereinsmitglieder noch in unsere Taschen.»
Bei der Vereinsgründung haben sich die Mitglieder bewusst entschlossen, die Region Emmental nicht im Namen zu erwähnen. Mario Gächter begründet dies folgendermassen: «Im Idealfall haben wir bis in fünf Jahren diese Linie fest in die Tourismusregion Emmental einbinden können und an zwei bis drei weiteren Standorten in der West- und Ostschweiz eine Linie er-
öffnet.»
Im Wandel der Zeit

Die Bedeutung des Postautos in der Schweiz und dessen Position im öffentlichen Verkehr hat sich seit der ersten Fahrt am 1. Juni 1906 drastisch verändert. War das Postauto bis in die 1960er Jahre vor allem Ausflugsmittel, wurde es nach und nach zu einem wesentlichen Bestandteil im Alltag vieler Pendler. Die Geschichte des Postautos ist eng mit jener der Schweizer Fahrzeugproduktion verbunden. Bis in die 1980er Jahre kaufte die Post praktisch ausschliesslich in der Schweiz produzierte Fahrzeuge ein. Die Marken Saurer, FBW und NAW sind längst von der Bildfläche verschwunden.
26.01.2017 :: Claudia Sutter
 
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