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Neue Pläne gefallen – die Kosten weniger
Neue Pläne gefallen – die Kosten weniger Rüegsau:

Der Projektausschuss und der Gemeinderat wollen etwas weniger hoch hinaus – baulich wie finanziell. Das überarbeitete Schulraumprojekt soll 19 Millionen Franken kosten. 



Letztlich drehte sich die Diskussion um die Finanzen. Genaugenommen um die (noch) vergleichsweise tiefe Steueranlage von 1,59 Einheiten. Zum redimensionierten Vorprojekt für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage, das der Projektausschuss vergangene Woche vorstellte, wurden nur wenige Fragen gestellt. Der Bedarf an Räumen für die Schule scheint unbestritten, wie auch der Umstand, dass sich der so genannte Mitteltrakt in einem sehr schlechten Zustand befindet. Dieser soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden (siehe Kasten). Läuft alles nach Plan, könnte ab 2022 in dem Neubau sowie im sanierten Sekundarschulhaus unterrichtet werden. Bei Investitionen von insgesamt 19 Millionen sieht sich die Gemeinde Rüegsau nach Abschluss der Bauarbeiten mit happigen Abschreibungen konfrontiert. Während 25 Jahren wird die Rechnung der Gemeinde mit voraussichtlich je 700’000 Franken belastet. «Welchen Steuerfuss werden wir 2022 haben?», lautete eine Frage. Gemeinderat Markus Mosimann, Ressort Finanzen, meinte: «Sicher ist, dass etwas passieren wird. Was genau kann man so viele Jahre im Voraus unmöglich sagen.» 

Wo sind die Gelder der Nachbarn?

Geld stand auch bei einem zweiten, oft angesprochenen Punkt im Zentrum. In den Schulen der Gemeinde Rüegsau drücken etliche Schüler-innen und Schüler aus Hasle, Lützelflüh und Affoltern die Schulbank. Die drei Gemeinden werden für das laufende Schuljahr knapp eine halbe Million Franken an Infrastrukturbeiträgen überweisen, wie sie das seit vielen Jahren tun. «Wo ist dieses Geld nun?», lautete eine weitere Frage. Die Antwort lieferte Gemeindepräsident Fritz Rüfenacht: «Sie flossen in die Gemeinderechnungen. Und weil wir kaum Auslagen für die Schulinfrastruktur hatten, ist es auch gegenüber den Nachbargemeinden richtig, dass wir nun in Rüegsau für eine zeitgemässe Schulinfrastruktur sorgen.» 

Um eine finanzielle Frage wird es auch bei der Urnenabstimmung am 25. Juni gehen. Dann werden die Stimmberechtigten der Gemeinde Rüegsau über einen Nachkredit für die Planung der Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Rüegsauschachen befinden. Die Planungskosten von voraussichtlich 1,4 Millionen Franken und die lange Dauer (eine erste Studie lag 2010 vor) sind wunde Punkte in Rüegsau. Ein Votant forderte dennoch, einen Marschhalt einzulegen. Er sei überzeugt, dass sich das Platzproblem der Schule auf günstigere Art und Weise lösen liesse. Diese Idee stiess auf Kritik: «Wenn wir jetzt stoppen, dauert es noch einmal länger», meinte ein anderer Herr. Und das Problem, dass die Schule im Rüegsauchschen zu wenig Platz habe und das bestehende Gebäude schlecht «zwäg» sei, löse sich nicht von selber. 



Das Sekundarschulhaus sanieren, den Mitteltrakt ersetzen

«Kosten spart man, wenn man Volumen spart», brachte es der Architekt Hanspeter Bürgi auf den Punkt. Dem entsprechend soll der Neubau neben dem historischen Sekundarschulhaus im Rüegauschachen weniger hoch gebaut werden als noch im Vorprojekt vorgesehen war. 

Konkret ist eine kleinere Turnhalle geplant, welche aber die Anforderungen von Schulsport erfülle, wie Hanspeter Bürgi betonte. Platz gespart wird auch bei einzelnen Schulzimmern: Bislang war vorgesehen, im Neubau zwölf Zimmer mit einer Fläche von je 65 Quadratmetern zu erstellen. Aus den neuen Plänen wird ersichtlich, dass dort «nur» noch deren acht Zimmer eingezeichnet sind. Vier Klassenzimmer werden im Sekundarschulhaus integriert. Allerdings werden diese lediglich über eine Fläche von 55 Quadratmetern verfügen. Grössere Zimmer liessen sich im 1919 erstellten Gebäude nur schwer realisieren, führte der Architekt aus. 

Platz eingespart wird weiter, in dem die Schulküche nicht in den Neubau integriert wird. Diese verbleibt im benachbarten Primarschulhaus, wird aber saniert. Abgesehen von einer Modernisierung der Duschanlagen sind dies die einzigen vorgesehenen Bauarbeiten im Primarschulhaus.  

Durch einen Neubau ersetzt werden soll der Kindergarten, welcher seit 2014 neben dem Primarschulhaus in einem Pavillon untergebracht ist. Der Pavillon selber sei zirka 30-jährig, war an der Informationsveranstaltung von letzter Woche zu erfahren. 

Was kostet wie viel?

Was werden die Bauarbeiten kosten?

Der Neubau des Schulhauses wird auf 14,1 Millionen beziffert, die Sanierung Sekundar-Schulhaus wird gemäss der Kostenschätzung 2,7 Millionen Franken kosten. Beim Neubau des Kindergartens rechnen die Planer mit 640’000 Franken, die Umbauten im Primarschulhaus (Sanierung Schulküche und Garderoben) dürften 200’000 Franken kosten. 

Bevor die Stimmberechtigten der Gemeinde Rüegsau über den eigentlichen Baukredit werden befinden können, steht am 25. Juni die Abstimmung über den Nachkredit für die Planung des Vorprojekts in der Höhe von 750’000 Franken an. Der 2013 beschlossene Planungskredit über 650’000 Franken ist mittlerweile weitgehend ausgeschöpft. Die Planung für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage wird demnach 1,4 Millionen kosten. Addiert man die Baukosten hinzu, so erhält man den totalen Betrag von 19 Millionen Franken. 

 

23.03.2017 :: Bruno Zürcher
 
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