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«Der OGV war eine gute Sache, jetzt können wir ihn aber getrost auflösen»
«Der OGV war eine gute Sache, jetzt können wir ihn aber getrost auflösen» Emmental: Der Oekonomisch-Gemeinnützige Verein Oberes Emmental (OGV) feiert an der HV sein 150-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig ist die Auflösung des Vereins traktandiert.
Bereits in den letzten Jahren hat der heute 150-jährige OGV seine Aktivitäten reduziert. Nun beantragt der Vorstand an der HV die Vereinsauflösung. «Einer der Gründe ist, dass dem Verein das Geld ausgeht», sagt die Präsidentin Hanni Liechti aus Langnau. Die Mitglieder würden älter und weniger. Entsprechend gering würden die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen ausfallen. Geld verteilen für gute Zwecke gehörte lange Zeit zu den Aufgaben des OGV. Unterstützung leistete er beispielsweise an Familien nach Brandfällen, an Frauenvereine für die Durchführung von Kursen oder an die Landwirtschaftliche Berufsschule für Exkursionen.

Es geht gut ohne den OGV

Ein weiterer Grund für die Auflösung ist, dass andere Organisationen wie der Verein Landwirtschaft Emmental, der Berner Bauernverband oder die Inforamas die einstigen Aufgaben des Oekonomisch-Gemeinnützigen Vereins übernommen haben.
Die Bildung der bäuerlichen Bevölkerung gehörte zum Kerngeschäft des Vereins. Die Ausbildung in der Landwirtschaft sei nun schon lange vom Kanton übernommen worden. Der OGV habe mitinitiiert, dass die Bauernschule Schwand auf dem Dorfberg 1958 eine Filiale eröffnet habe und später die selbständige Bauernschule, das heutige Inforama auf der Bäregg, gegründet worden sei, sagt Hanni Liechti. Die einst vom OGV angebotenen Weiterbildungen wie beispielsweise in Obstbau, Bodenkunde und Tierzucht, oder auch Sägeschleif- und Pflügekurse waren nun abgedeckt.
«Der Verein hat im oberen Emmental insbesondere für die Landwirtschaft, aber auch darüber hinaus, viel Gutes bewirkt», sagt Hanni Liechti. Schmerzt sie die Auflösung nun besonders stark? Das Ende des Vereins habe sich abgezeichnet. «So schön und wichtig die Arbeit im OGV auch war, es ist ein Vernunftsentscheid», so die Präsidentin. Vor einem Jahr, als der Vorstand dies an der HV vorgebracht habe, sei ihr mulmig zumute gewesen. «Es war für uns dann eine grosse Erleichterung, dass all die Leute, die viel für den Verein geleistet hatten, sich als so weitsichtig erwiesen und sich nicht gegen die Auflösung sträubten», lobt sie die Mitglieder.
«Es ist ja nicht ein Ende mit Schre­ken», ergänzt Hanspeter Gerber. Er war lange Zeit Sekretär und ist heute Chronist des OGV. Auch war er über 30 Jahre lang Lehrer an der Fortbildungsschule des OGV. In dieser wurden Bauernburschen in Landwirtschaftsfächern und Allgemeinbildung unterrichtet.

Ehrungsfeier mit anderem Verein
Zu den wichtigen Aktivitäten gehörte  seit jeher die alle fünf Jahre stattfindende Ehrungsfeier für langjährige landwirtschaftliche Angestellte im ehemaligen Amtsbezirk Signau. Heuer spannt der OGV für diese Feier erstmals mit dem OGV des ehemaligen Amts Trachselwald zusammen. Nach der Vereinsauflösung werde möglicherweise die Ökonomische Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern (OGG) die Feiern durchführen, so Liechti. Mit dieser ist der OGV lose verbunden – als Kollektivmitglied.
An die nächste Feier werden gut 20 Gäste erwartet. Vor 100 Jahre waren es 170, nach dem Zweiten Weltkrieg gar über 300.

Knechte und Mägde bei Laune halten

Die Dienstbotenprämierung, wie die Ehrung damals hiess, sei ins Leben gerufen worden, um die Anstellung  als Knecht, Karrer, Melker und Magd attraktiver zu machen, berichtet Hans­peter Gerber. «Denn mehr und mehr absolvierten Burschen und Mädchen eine Lehre ausserhalb der Landwirtschaft und fehlten den Bauern als Arbeitskräfte. So ändern sich die Zeiten», sagt Hanspeter Gerber. «Aber das ist schon in Ordnung so.»
02.02.2017 :: Jakob Hofstetter
 
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