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Bestes Flugwetter an der Ballonwoche
Bestes Flugwetter  an der Ballonwoche Affoltern:

40 Teams starteten in Affoltern an der Emmentaler
Ballonwoche. Das Swiss National Ballon Team trainierte vor Ort und auch die Blaser Ballongruppe stieg in die Höhe.



Mit Fug und Recht darf man Res Wittwer aus Hasle-Rüegsau als Routinier in der Emmentaler Ballon-Szene bezeichnen. Seit 27 Jahren besitzt er die Piloten-Lizenz und hat in dieser Zeit rund 1200 Starts und Landungen absolviert. Heute pilotiert das Mitglied der Blaser Ballongruppe einen Ballon mit dem bekannten, blau-weissen Design von 20 Metern Höhe und einem Luftvolumen von 3400 Kubikmetern. Der Korb bietet Platz für vier Personen und fünf Flaschen Propangas zu 20 Kilogramm. 

Die Emmentaler Ballonwoche wird alle zwei Jahre vom Ballonclub Affoltern organisiert – heuer bereits zum siebten Mal. OK-Präsident Fritz Jakob freut sich, dass 40 Teams der Einladung ins Emmental Folge leisteten; darunter auch die Schweizer
Nationalmannschaft. Besonders froh stimmen ihn jedoch die positiven Wetteraussichten für die kommenden Tage. 

Tipps vom Meteo-Profi

Präzise Ausführungen zur aktuellen Wetterlage vermittelt anschliessend Peter Pöschl, Meteorologe beim Schweizer Fernsehen. «Heute befinden wir uns am Rand eines Hochdruckgebietes. Es herrscht schwache Bisentendenz. Die klare Luft und die Sonneneinstrahlung sorgen für eine unruhige Thermik. Das ist für die Ballon-Piloten schwer berechenbar. Morgen sind wir dann mitten im Hoch – dafür mit wenig Wind», lautet seine Prognose am ersten Meteo-briefing. 

Wegen der leichten Bisenlage entscheidet sich Res Wittwer für Rohrbachgraben als idealen Startort, um das Zielkreuz in Affoltern zu überfahren. Kollegial teilt er dies – ganz selbstverständlich – ebenfalls einem ortsunkundigen Konkurrenten mit. Nach dem Einverständnis des Landbesitzers beginnen unverzüglich die Startvorbereitungen. Da sitzt jeder Handgriff an Hülle, Leinen, Drahtseilen, Korb, Lüfter und Brenner. Auch die Passagiere werden über ihre «Ämtli» instruiert. Ballonfahren ist Teamwork. 

Bei dieser Art Wettkampf muss ein Zielkreuz überfahren und ein sogenannter «Marker» möglichst zentrumsnah platziert werden. Der dezentrale Startplatz wird individuell ausgewählt, muss jedoch mindes-
tens fünf Kilometer entfernt sein. 

Himmlische Aussicht

Mit dem obligaten Glückwunsch «Gut Land» verabschiedet sich die Bodencrew, als der Blaser-Ballon sanft in den Oberaargauer Vorabendhimmel entschwebt. Mit zunehmender Höhe sieht man immer mehr Ballone in allen Farben und Formen aufsteigen. Die fantastische Panorama-Aussicht zu den Alpen und zum Jura lässt an diesem Frühlingstag keine Wünsche offen. 

Weniger mit der herrlichen Fernsicht denn mit der richtigen Taktik befassen sich die sieben Teams der Ballon-Nationalmannschaft. Unter der Aufsicht von Trainer Léon André aus Bern gilt es auf dieser Fahrt, noch drei zusätzliche Aufgaben zu lösen. Dass der Schweizerische Ballonverband SBAV seine Sache gut macht, beweist die Tatsache, dass die aktuelle Weltrangliste von Stefan Zeberli aus Andwil (SG) angeführt wird. SBAV-Präsident Walter Vogel, Maienfeld, legt sein Augenmerk nicht nur auf den Leistungssport: «In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bauernverband haben wir nützliche Tipps für Landwirte und Ballonfahrer zusammengestellt.»

Res Wittwer teilt über Häusernmoos dem Fahrer seines Begleitfahrzeuges mit, dass er in Rinderbach warten soll. Zwar verfehlte er das anvisierte Zielkreuz in Affoltern, aber auf der Wiese in Rinderbach gibt es eine Lehrbuch-Punktlandung. Nach dem Verlad noch rasch die Adresse des Bauern in Erfahrung bringen und dann zurück aufs Festgelände. Die Emmentaler Ballonfahrer wissen den Goodwill der Landwirte zu schätzen. 

Dass die bunten Heissluftballone nicht nur am Himmel schön anzusehen sind, beweist das anschliessende «Nachtglühen» auf der Hügelkrete über Affoltern.

 



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