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Zwei Siege und fünf Punkte
Eishockey Frauen:

Dank zwei Siegen können sich die Brandis Ladies an der Spitze behaupten.  Auswärts siegten sie sowohl gegen Kreuzlingen-Konstanz wie auch gegen Zunzgen-Sissach.

Eigentlich hatte Brandis Ladies gegen Kreuzlingen-Konstanz alles im Griff. Eigentlich: Denn der erste Schuss in Richtung Tor der Emmentalerinnen sorgte sogleich für die Führung der Ostschweizerinnen.  Brandis glich kurze Zeit später wieder aus; das Heimteam legte erneut vor, Brandis erzielt noch vor der Pause das 2:2. 

Trotz ein paar guter Aktionen war das zweite Drittel für Brandis ein Mitteldrittel zum Vergessen. Zu der schlechten Leistung kam noch die Verletzung von Anouck Hofmann, die deshalb im letzten Drittel nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte. 

Wie so oft in dieser Saison legte Brandis Ladies im dritten Drittel einen Zacken zu. Die Tore fielen aber weiterhin auf der falschen Seite. Nikolett Farkas gelang ein Doppelschlag. Erst in der 51. Minute zahlte sich die harte Arbeit der Gäste aus. Domenica Maurer traf auf Pass von Rebecca Schär und Janina Habegger zum 3:4. Eineinhalb Minuten vor Schluss gelang Petra Melicherikova doch noch der Ausgleich.

Die Overtime mit drei gegen drei Spielerinnen wurde zum Schaulaufen der Brandis Ladies. Vor allem Marina Zürcher und Petra Melicherikova überzeugten und waren dem Siegestreffer mehrmals so nahe, schliesslich musste das Penaltyschiessen entscheiden. Auf beiden Seiten waren die vorgetragenen Penalties dürftig. Einzig Timea Messerli traf ins Netz und sicherte Brandis den zweiten Punkt. 

Viel mehr Torschüsse 

Auch im zweiten Spiel der Doppelrunde stimmte die Torausbeute nicht mit den Chancen überein. Nach 3:16 Schüssen aufs Tor zugunsten Brandis Ladies lautete der Spielstand nach dem ersten Drittel lediglich 1:1. Ausser Marina Zürcher für Brandis und Cassandra Costeggioli für Zunzgen konnte keine der Spielerinnen den Puck im Tor versenken. 

Nach Wiederanpfiff drückte Brandis weiter.  Zudem liess Zunzgen-Torhüterin Lia Greif einige Schüsse hinabprallen, was die Emmentalerinnen mit ihrem aggressiven Forechecking ausnützen konnten. Abzuwarten war nur der Moment, in dem der Puck «ausgegraben» und in den Slot gespielt werden konnte. Dies dachten sich auch Monika Moser, Domenica Maurer und Anouck Hofmann. Sie kreierten vor dem Tor ein Chaos, worauf Domenica Maurer plötzlich das leere Tor vor sich hatte und zum 2:1 einschieben konnte. Von den darauffolgenden Power- und Boxplays konnten beide Teams nicht profitieren. 

Sehenswert war aber das schöne Zusammenspiel von Marina Zürcher und Petra Melicherikova im Boxplay, mit dem sie über weite Strecken überhaupt keinen Puckkontakt des Gegners zuliessen. Die meisten Angriffe des Heimteams vermochte Brandis schon vor der eigenen Zone zu stoppen. Gab es trotzdem einen Schuss aufs Tor der Brandis Ladies agierte sowohl Dunja Fasel als auch Jeannine Bürki sicher.

Im Schlussdrittel hatte Brandis Ladies wiederum die besseren Chancen. Mit Marlise Hofmann, die für diesen Match zur Verteidigerin umfunktioniert wurde, fehlte dem Sturm eine effiziente Kraft. Die anderen Stürmerinnen mussten also einspringen. Dieser Aufgabe nahm sich allen voran Marina Zürcher an. Mit ihrem zweiten und dritten Tor in der 50. und der 55. Minute brachte sie den Sieg für die Brandis Ladies nach Hause und wurde somit zur Matchwinnerin des Sonntags.

22.11.2018 :: Rebecca Schär
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