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Zuversicht trotz Einsprachen
Sörenberg:

Sowohl beim Bauprojekt «Zusammenschluss Skigebiete Dorf und Rothorn» wie auch beim Konzessionsgesuch für den neuen Sessellift am Eisee sind Einsprachen eingegangen. 


«Wir stehen nicht vor unlösbaren Problemen», meint Theo Schnider, Verwaltungsratsmitglied der Bergbahnen Sörenberg AG. Er geht davon aus, dass sich in den Verhandlungen mit den Einsprechern Lösungen finden lassen, so dass die Bauarbeiten im Sommer ausgeführt werden können. Sollen die Anlagen nächsten Winter bereit sein, ist dies zwingend. 

Weil das Baugesuch drei Kantone – Luzern, Bern und Obwalden – tangiert und zusätzlich beim Bundesamt für Verkehr ein Konzessionsverfahren für den geplanten Sessellift eingeleitet wurde, dauerten die Einsprachefristen unterschiedlich lange. Nun ist diese aber allenorts abgelaufen. 

Mangelnde Information

Sowohl beim Konzessionsgesuch wie auch beim Bauprojekt (Bügellift ab Talstation der Gondelbahn bis Habchegg sowie Beschneiungsanlage am Rothorn) sind Einsprachen eingegangen. Fundamentaler Widerstand ist nicht auszumachen. Vielmehr wünschen mehrere Einsprecher detaillierte Abklärungen oder auch grundlegende Informationen. Ein Grundeigentümer, auf dessen Land eine Beschneiungsanlage geplant ist, bemängelt, dass er nach der Sistierung des grossen Ausbauprojektes im Juli 2016 nicht mehr informiert worden sei.  

Weiter haben die Umweltverbände WWF, Pro Natura sowie die Stiftung Landschaftsschutz Einsprache erhoben. Zum einen haben sie festgestellt, dass gemäss der aufgelegten Pläne das Restaurant Eisee grösser werden soll und dass die Skipiste am Rothorn erweitert werden soll, was die nahe Wildruhezone am Nesslenstock tangieren könnte. Weiter kritisieren die Umweltverbände, dass bei der geplanten Beschneiung am Rothorn diverse Unklarheiten bestünden. Etwa, wie vorgegangen würde, wenn die getroffenen Annahmen bezüglich der Wassermenge im Eisee und dessen Abflüssen sich als falsch erweisen würden. Ein dritter Punkt ist die Gestaltung der Bergstation des Vierersessellifts. Dort ist eine sehr auffallende Betonmauer geplant, was alles andere als schön wirke. .



16.03.2017 :: zue.
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