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Zum ersten August eine Premiere
Walkringen:

Zum ersten Mal fand die Nationalfeier in Walkringen dieses Jahr auf der Schwendiweid statt. Organisiert hatte sie die Gemeinde. 

 

Zum ersten Mal fand die Feier zum ersten August der Gemeinde Walkringen dieses Jahr in Schwendi statt. Eingeladen zu dieser Bundesfeier hatte die Einwohnergemeinde. Trotz eines kurzen, heftigen Gewitters, das am späteren Nachmittag über die Region gezogen war, fanden annähernd 100 Personen mit dem Auto, dem Velo oder zu Fuss den Weg zum neuen Brätliplatz des Verkehrsvereins. Dieser Platz am Waldrand auf der Schweindiweid war erst letztes Jahr eingeweiht worden. 

Die Gemeinde spendete die Würste und das Brot, die Beilagen brachte jeder selber mit. So genoss man die schlichte, und unverhofft trockene, Nationalfeier hoch über Walkringen mit Blick bis zur Stockhornkette. 

Eine Feier ohne Rummel

«Ein gemütliches Zusammensein ohne Tohuwabohu.» Dies sei das Ziel gewesen, sagt Gemeinderat Andreas Schneider. Er ist Präsident der Kommission für Soziales, Freizeit und Kultur und damit Organisator des Anlasses. Dass abgesehen von einer kurzen Danksagung an die Besuchenden und die freiwilligen Helfer keine Reden gehalten wurden, war in diesem Fall beabsichtigt. Nachdem letztes Jahr bekannt geworden war, dass die Feier nicht mehr im gewohnten Rahmen mit der Musikgesellschaft stattfinden würde, habe man sich auf die Suche nach einer Alternative gemacht. «Es wäre schade gewesen, die Feier einfach so sterben zu lassen», so Andreas Schneider. Da man sich mit keinem anderen Verein über die Gestaltung der Feier einig werden konnte, hätten Gemeinderat und Kommission sich entschieden, selber tätig zu werden und etwas Kleines zu organisieren. 

Nach dem Singen der Nationalhymne klang die Nationalfeier bei eben jenem gemütlichen Zusammensein aus. 


 

10.08.2017 :: baw.
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