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Zu wenig für einen Sieg getan
Zu wenig für einen Sieg getan NLB-Playoff-Final: Damit hatten nicht viele gerechnet. Die SCL
Tigers verloren das erste
Heimspiel der Best-of-7-Finalserie gegen eine starke Oltener
Mannschaft mit 2:3 Toren.  
Die Frage vor dem morgigen Spiel 2 in Olten ergibt sich durch die ernüchternde Heimniederlage von selbst: Wie werden die SCL Tigers reagieren? Bengt-Ake Gustafsson, der Headcoach der Emmentaler, hofft, dass die Mannschaft durch die Heimniederlage richtig wachgerüttelt geworden sei. «Nicht alle, aber zu viele und erst noch wichtige Spieler haben zu wenig für einen Sieg getan. Da und dort drei, vier Prozent zu wenig – das geht nicht in einem Final zwischen den besten Teams einer Saison. Da bezahlt man einen hohen Preis dafür. Die Oltener arbeiteten härter als wir für den Erfolg und deshalb haben sie ihn auch verdient.» Gustafsson vermisste vor allem die intensive, schnelle und aktive Spielweise, mit welcher seine Mannschaft die acht Spiele der vor-
angegangenen Playoffserien gegen Thurgau und Langenthal über weite Strecken dominiert hatte. «Weil wir uns zu passiv verhielten, hatten wir auch nicht die nötige Kontrolle über Spiel und Gegner. Wir waren mehrheitlich am reagieren, anstatt selbst zu agieren. Diesen Schwachpunkt haben die Oltener erkannt und ihn mit einer soliden Mannschaftsleistung ausgenützt.» Die Langnauer hatten starke Start- und starke Schlussminuten. Aber dazwischen bot die Mannschaft, die in bester Besetzung antreten konnte, zu lange zu viel Leerlauf und erst noch mit folgenschweren Unzulänglichkeiten. Tobias Bucher vergab in der 21. Minute einen Penalty und damit den Ausbau der Führung auf 2:0. Wenig später profitierte der aufgerückte Verteidiger Fabian Ganz von einem defensiven Verhalten und erzielte aus günstigster Schussposition den 1:1-Ausgleich. Der Kanadier Shayne Wiebe nützte eine Bankstrafe der Langnauer wegen zu vielen Spielern auf dem Eis zum 2:1 (35.) und einen Scheibenverlust von Tom Gerber hinter dem eigenen Tor zum 3:1 aus (44.). Diese drei Gegentore, verbunden mit der Tatsache, dass die SCL Tigers im fünften Playoffheimspiel erstmals einen Rückstand wettmachen mussten, waren der Anfang vom Ende.     
Frankreichs WM-Aufgebot für Kevin Hecquefeuille
Die Saison 2014/15 dürfte für Kevin Hecquefeuille noch einige Wochen dauern. Der Verteidiger der SCL Tigers wurde von Dave Henderson, dem kanadischen Headcoach der französischen Nationalmannschaft, ins Kader für die WM vom 1. bis 17. Mai in Tschechien aufgeboten. Zur Trikolore-Mannschaft wird Kevin Hecquefeuille allerdings erst nach Abschluss der Meisterschaft mit den SCL Tigers stossen. Es wäre bereits seine siebte A-WM, für welche auch Torhüter Cristobal Huet (Lausanne) selektioniert worden ist.
19.03.2015 :: Werner Haller
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