Anmelden
«Wir haben gelernt, wieder aufzustehen»
«Wir haben gelernt, wieder aufzustehen» SCL Tigers:

Vor dem sechsten Spiel der Playoff-Serie heute Abend gegen Lausanne spricht Tigers-Captain Pascal Berger im Interview über den Umgang mit Rückschlägen, wie man sich mit nur einem Tag Pause erholen kann und über die Nerven von Linienpartner Chris DiDomenico. 

 

Pascal Berger, viele Fans glaubten nach der Niederlage am Samstag nicht mehr daran, dass Langnau noch einmal in die Serie zurückkommen würde. Wie sah das innerhalb der Mannschaft aus?

Wir gingen am Dienstag mit der Einstellung nach Lausanne, dieses Spiel zu gewinnen. An etwas anderes haben wir nie gedacht.

 

Lausanne ging früh in Führung. Wie habt ihr es geschafft, trotzdem ruhig zu bleiben?

Sie haben so viele gute Spieler, da kann es immer ein Gegentor geben, das gehört zum Spiel. Wir haben jedoch gelernt, nach solchen Rückschlägen wieder aufzustehen. Und das haben wir dann auch sehr gut gemacht.

 

Und für einmal hat die dritte Linie die wichtigen Tore erzielt.

Ein riesen Kompliment, sie haben eines ihrer besten Spiele gemacht und uns zurück ins Spiel gebracht. Das zeigt einmal mehr, dass wir sehr viel Charakter im Team haben und jeder für den anderen einsteht.

Mit einem Heimsieg bietet sich nun die Chance auf ein Entscheidungsspiel. Die ersten beiden Partien zuhause habt ihr aber verloren. Was muss anders werden?

Wir dürfen nicht das Gefühl haben, dass wir vor unseren Fans eine Show zeigen müssen. Wir müssen hart arbeiten und frisch von der Leber weg spielen und von der ersten bis zur letzten Sekunde unser Spiel durchziehen. 

 

Zwischen dem Sieg am Dienstag und dem Heimspiel am Donnerstag liegt nur ein Tag Pause. Wie erholt man sich in dieser kurzen Zeit?

Wichtig ist, dass man sich am spielfreien Tag ein wenig bewegt. Manche gehen ein bisschen aufs Eis, manche in den Kraftraum und andere wiederum joggen oder aufs Velo. Wichtig sind auch die Massagen. 

 

Man spricht in den Playoffs immer vom Momentum. Hat dieses nach eurem Sieg am Dienstag nun die Seiten gewechselt?

Nach dem ersten Spiel haben auch alle davon geredet, dass das Momentum nun auf unserer Seite sei. Wir müssen nicht darüber nachdenken, was gestern war und was morgen sein wird. Wir müssen im Moment leben und uns am Donnerstag voll und ganz auf dieses Spiel fokussieren.

 

Sie spielen in einer Linie mit Chris DiDomenico, der sehr viel Qualität hat, manchmal aber auch die -Nerven verliert. Können Sie darauf Einfluss nehmen?

Er weiss genau, dass er uns auf der Strafbank nichts nützt. Er ist einer, der die Emotionen braucht, um seine beste Leistung zu erbringen. Aber sicher muss er verstehen, dass es zuletzt manchmal zu viel war. Er hat am Dienstag bewiesen, dass er auch anders kann, da hat er die richtige Antwort gegeben.

21.03.2019 :: Christoph Schär
Meistgelesene Artikel
Der beste Weg, seinen Ruhestand zu geniessen, ist es, sich von der Vorstellung, man müsse...
I wott nech no chly wyter vom Gwärb verzeue, wo Signou ganz viufäutegi Produkt het...
Wieso heisst der morgige Freitag eigentlich Karfreitag? Viele denken vielleicht zuerst daran, dass...
Schangnau: Im Gasthof Löwen wird dieser Tage bodenständige Kost serviert. Der Jodlerklub Hohgant...
Gewässerräume: «Wir Bauern werden über Gebühr in die Pflicht genommen»
Kantone Bern/Luzern: Die Ausscheidung der Gewässerräume bewegt die Landwirte. Die Schutzziele könnten mit...
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr