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Wie Schwächen zu Stärken werden
Linden:

Am 25. Frouezmorge im Kirchgemeindehaus wurden die Teilnehmerinnen mit Speis und Trank verwöhnt und erhielten von Ruedi Josuran wertvolle Impulse für Herz und Seele.

Zum Jubiläumstag verzauberte die Sonne die verschneite Landschaft in Linden. An die hundert Frauen hatten sich zum 25. Frouezmorge im Kirchgemeindehaus eingefunden, um das Zusammensein zu geniessen und dem Referat von Ruedi Josuran zuzuhören. Unter ihnen waren mehrere Frauen, die bereits am ersten Treffen teilgenommen hatten. Kirchgemeinderatspräsident Jakob Stucki, der mit seinen Ratskollegen die Anwesenden bediente, begrüsste alle und zeigte sich erfreut, dass das Fouezmorge auch nach 25 Jahren noch stattfindet.

Den Referenten Ruedi Josuran kannten die meisten aus seiner Zeit als Radiomoderator bei DRS1. Heute sieht man ihn in der Sendung «Fenster zum Sonntag». Er ist zudem ausgebildeter Coach und Mitbegründer von Notruf Burnout. Aufgrund eigener Lebenserfahrungen ermutigt er Menschen mit Burnout und Depressionen. Mit musikalischen Einlagen leitete das Familienorchester Voellmy zum Vortrag über. 

Bedingungslose Liebe

Ruedi Josuran widmete sich dem Thema «Wie Schwächen zu Stärken werden». «Es ist so eine Geschichte mit den Schwächen und Stärken. Wir leben in der Regel in ihren Spannungsfeldern», stellte er fest. Licht und Schatten gehörten zu unserem Leben. «Die hellen Seiten möchten wir gerne mit anderen teilen und mit Sachen, die uns besonders liegen, bei Mitmenschen Punkte holen.» Schattenseiten behielten wir hingegen gerne unter dem Deckel. Im offenen Umgang mit Licht und Schatten würden die Probleme leichter, meinte der Referent. «Normale Gefühle haben wir uns abgewöhnt», stellte Josuran weiter fest, aber sie gehörten zum Leben. Darum empfahl er den Anwesenden, eine neue Normalität in ihrem Leben zu schaffen und so immer mehr zu dem Menschen zu werden, der wir von Gott her seien. «Ich bin mehr als die Leute erwarten, dass ich sein sollte», gab er zu bedenken. «Ich brauche einen Wert, der über diesen Sachen steht, damit ich Energie fürs Leben habe», betonte Josuran. «Das ist bedingungslose Liebe!» Bei Gott könnten wir Stärken und Schwächen besprechen und das Geschenk einer Beziehung zu ihm annehmen. 

07.02.2019 :: kmb.
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