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Wettkampf, Spass und gute Stimmung
Wettkampf, Spass und gute Stimmung Ski alpin:

Am Samstag findet in Sörenberg zum 55. Mal das Sie+Er-Rennen statt. Viele Fahrerinnen und Fahrer starten alle Jahre wieder, so auch Larissa Bach und Massimo Stofer. 

In der Agenda von Larissa Bach nimmt das Sie+Er-Rennen in Sörenberg seit einigen Jahren einen festen Platz ein. «Ich habe schon achtmal daran teilgenommen, meistens zusammen mit meinem Partner Massimo Stofer.» Sie reist zusammen mit 25 bis 30 weiteren Klubmitgliedern des Skiklubs Malters nach Sörenberg. Besonders freue sie sich auf die gute Stimmung und das Rundherum am Anlass, sagt Larissa Bach. «Die Rangverkündigung ist jeweils sehr gesellig und anschliessend gibts noch ein
Spaghettiessen.» Doch vorher steht für die passionierte Skifahrerin die sportliche Leistung im Vordergrund. Ihr Partner und sie gehen mit Ambitionen an den Start. «Wenn es, wie auch schon, zu einem Podestplatz reicht, wäre ich glücklich.» Um den Riesenslalom möglichst schnell zu absolvieren, würden sie sich zuvor absprechen, wie sie fahren wollten. «Ich gehe zuerst durch den Start, weil ich die langsamere bin, dann überholt mich Massimo auf der Gleitpassage und ich werde als zweite das Ziel passieren.»

300 Männer und Frauen

Organisiert wird der Anlass von der Ski- und Snowboardschule Sörenberg. Die Nachfrage nach Startplätzen sei all die Jahre etwa gleich hoch gewesen, weiss Vorstandsmitglied Marco Alessandri. Es würden jeweils etwa 150 Paare, also 300 Männer und Frauen, teilnehmen. «Viele von ihnen kommen alle Jahre wieder. Es gibt Leute, die schon seit 20 und mehr Jahren regelmässig an den Start gehen.» Die Wettkampfbestimmungen haben sich in dieser Zeit nicht geändert: Das Paar startet auf der Rossweid direkt nacheinander und absolviert den Riesenslalom von 1,4 Kilometern Länge gemeinsam. Die beiden haben das Ziel bei der Talstation der Gondelbahn innerhalb von zehn Sekunden zu passieren. Ein Torfehler wird mit einem Zuschlag von fünf Sekunden berechnet. 

War es früher Bedingung, dass eine Frau und ein Mann an den Start gehen, kamen mit den Jahren weitere Kategorien dazu wie Familien oder Gotte/Götti. «Insbesondere wollte man damit auch Kindern ermöglichen, mitzumachen», erklärt Marco Alessandri. Für lizenzierte Fahrerinnen und Fahrer sowie Skilehrerinnen und -lehrer gibts zudem eine eigene Rennklasse. 

07.02.2019 :: Silvia Ben el Warda-Wullschläger
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