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Wenns läuft, dann läufts
Wenns läuft, dann läufts Eishockey, SWHL-B:

Mit zwei schnellen Trainings im Rucksack waren die Brandis Ladies mehr als bereit für das Heimspiel gegen den letztjährigen Aufsteiger EHC Sursee. 

Den entscheidenden Pass zum ersten Tor erhielt Petra Melicherikova von Selina Hehlen. Weniger als eine Minute später doppelte Lara Stucki nach und erzielte somit das erste Tor nach ihrer Verletzungspause, die sie zu Beginn der Saison gebremst hatte. Je zwei ungenutzte Strafen später gab Lara Stucki ihren ersten Assist des Abends, aus dem Daniela Hirsiger Profit schlug und auf 3:0 erhöhte. Melina Landis im Tor des EHC Sursee hatte genug gesehen und wurde in der 15. Minute durch Luzia Krebs ersetzt. Dass die defensiven Schwierigkeiten der Gäste nicht der Torhüterin zugeschrieben werden konnten, bewiesen Petra Melicherikova und Anouck Hofmann, welche noch vor der ersten Drittelspause auf 4 – respektive 5:0 erhöhten. Je ein Assist verbuchten bei diesem Torregen Marlise Hofmann, Daniela Hirsiger und Melanie Lambert.

 

Komfortables Fünf-Tore-Polster

Mit einem Fünftore-Vorsprung lässt es sich gut «pöisele» und nach der Pause befreit aufspielen: Frei nach dem Motto: «wer hat noch nicht und möchte noch» ging es im Mitteldrittel weiter. Marina Zürcher und Anouck Hofmann reihten sich in die Torschützinnenliste ein. Nach 32 gespielten Minuten war es Zeit für den Torhüterinnenwechsel. Anlass für die Gäste eine Chance zu wittern: Hatten die Frauen aus Sursee in der ersten Spielhälfte vor allem Abschlüsse von der blauen Linie aus, konnten nun auch sie ab und zu an den Verteidigerinnen vorbeischleichen. So kam es, dass Franziska Walther kurz nach ihrer Einwechslung ein erstes Mal bezwungen wurde. Im Schlussdrittel meldete sich vorerst der EHC Sursee zu Wort. Trotz des Score und der eher hoffnungslosen Situation war die Freude über den Gegentreffer gross. In den letzten 15 Minuten des Matches spielte Brandis gross auf und kreierte Chance um Chance. Für das 10. Tor – 10 Minuten vor Schluss – sorgte Melanie Lambert auf Pass von Lara Stucki. Von einer Strafe gegen Stefanie Humbel profitierte Anouck Hofmann, welche zum 11:2 traf. Das Szenario wiederholte sich, als Stefanie Humbel erneut und für das gleiche Vergehen auf der Strafbank Platz nahm. Bei ihrem zweiten Powerplay-Treffer benötigte Anouck Hofmann rekordverdächtige 7 Sekunden. Bände spricht übrigens auch das Matchblatt. Die zwölf Tore der Brandis Ladies wurden begleitet von 15 Assists – verbucht von diversen Spielerinnen der ganzen Équipe. Besonders erfolgreich an diesem Samstagabend war Anouck Hofmann mit vier Toren. Beeindruckend auch die Bilanz von Lara Stucki: mit fünf Assists und ihrem Tor zum 2:0. 

06.12.2018 :: Rebecca Schär
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