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Wenig Lawinenopfer
Wintersport:

Nun ist es amtlich: Der Winter 2016/17 war ausgesprochen schneearm und warm. «An vielen Orten lag nur sehr kurze Zeit durchgehend Schnee», schreibt das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in einer Medienmitteilung. 

Während vor allem Wintersportorte unter dem Schneemangel litten, hatte der milde Winter auch Vorteile: «Das SLF gab die niedrigste Gefahrenstufe 1 (gering) fast doppelt so häufig heraus wie in den letzten zehn Jahren. Die höheren Gefahrenstufen 2 (mässig), 3 (erheblich) und 4 (gross) erschienen dafür rund ein Fünftel weniger häufig als üblich.»

Diesen Winter starben bis Ende April sieben Personen in Lawinen. «Das sind rund 65 Prozent weniger als die durchschnittlich 20 Todesopfer der letzten 20 Jahre», ist der Medienmitteilung weiter zu entnehmen. Im Unterschied zu den letzten acht Wintern starben dieses Jahr nie mehrere Personen in derselben Lawine. «Einige Personen dürften auch einfach Glück gehabt haben: Denn es wurden doch 148 Personen von Lawinen erfasst», hält das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung fest.



18.05.2017 :: pd.
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