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Weitere Verzögerung auf «Huskyfarm»
Emmental:

Der Betreiber der «Huskyfarm» wird das Urteil des Verwaltungsgerichts am Bundesgericht anfechten. Dem Veterinärdienst sind damit für einige Zeit die Hände gebunden. 


Das Verwaltungsgericht bestätigt auf Anfrage, dass das Urteil gegen den Betreiber einer «Huskyfarm» ans Bundesgericht weitergezogen wurde. Der Anwalt des Beschwerdeführers will infolge des laufenden Verfahrens keine Stellung nehmen. 

Das bernische Verwaltungsgericht hat im März eine Verfügung des kantonalen Veterinärdienstes bestätigt, wonach der Betreiber der «Huskyfarm» den Tierbestand innert sechs Monaten auf 19 Hunde reduzieren muss. Weiter dürfe der Mann keine Hunde mehr züchten und müsse Unterlagen zum Tierbestand sowie zu den Trainings der Hunde einreichen. 

Die Vorgeschichte: «Seit 2009 führte der Veterinärdienst auf dem Gelände der ‹Huskyfarm› zahlreiche Kontrollen durch und erliess (...) wiederholt Ermahnungen und Verfügungen mit dem Ziel, Mängel bei der Tierhaltung zu beheben», steht im Urteil des Verwaltungsgerichts. Am 12. Februar 2014 überprüfte der Veterinärdienst den Betrieb, auf dem zu diesem Zeitpunkt über 50 Hunde gehalten wurden, ein weiteres Mal und ordnete verschiedene Massnahmen an. Diesen sei der Mann nicht nachgekommen, worauf der Veterinärdienst die oben genannte Verfügung erliess. 

Der Hundehalter reichte gegen die Verfügung Beschwerde ein, welche von der Volkswirtschaftsdirektion und in zweiter Instanz vom Verwaltungsgericht abgewiesen wurde. 

Derzeit keine Intervention möglich

Was unternimmt der Veterinärdienst, solange das Urteil des Bundesgerichts aussteht? «Ausser wenn sich die Situation wesentlich verschlechtern sollte, kann der Veterinärdienst keine Massnahmen umsetzen», erklärt Kantonstierarzt Reto Wyss. Auf der «Huskyfarm» seien in den letzten Jahren nach wie vor von verschiedenen Personen Kontrollen durchgeführt worden. «Über die Ergebnisse der Kontrollen können wir keine Auskunft erteilen», hält Wyss fest. Der Veterinärdienst habe mehrfach Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und würde Unterstützung bei der Vermittlung von Kontakten zu Tierschutzorganisationen anbieten.  



18.05.2017 :: zue.
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