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Wald: Pilotbetrieb wird Realität
Kanton Luzern:

 

Die Änderungen des revidierten Waldgesetz sind am 1. Juli in Kraft getreten. Damit übenehme die Regionale Waldorganisationen mehr Auf- gaben von den Revierförstern. 


Grundsätzlich konnten Waldeigentümer, welche nicht Mitglied einer Regionalen Waldorganisation (RO) waren, bislang die Beratung durch den Revierförster in Anspruch nehmen. Die hiesige RO, die Waldgenossenschaft oberes Entlebuch, gehörte jedoch zu den drei RO’s des Kantons Luzern welche bereits am Pilotprojekt teilgenommen haben, das im Jahr 2013 seinen Anfang nahm. «Die Waldgenossenschaft oberes Entlebuch verfügt über rund 800 Mitglieder und mit zirka 7000 Hektaren Wald über eine Abdeckung von 90 Prozent der Waldfläche», erklärt Bruno Röösli, Abteilungsleiter Wald des Kantons Luzern. «Damit weist das obere Entlebuch den höchsten Wert im Kanton Luzern auf.» Nun wird also gesetzlich verankert, was im oberen Entlebuch in den letzten Jahren bereits praktiziert wurde: Waldeigentümer, welche einen Holzschlag planen, wenden sich an die Leute der RO. 

Noch zwölf Revierförster im Kanton

Mit der Reform wird die Zahl der kantonsweit beschäftigten Revierförster von 16 auf zwölf reduziert.    Der Stellenabbau werde bis Anfang 2019 durch natürliche Fluktuationen erreicht werden können, sagt Bruno Röösli. Auch wenn die «normale» Aufsichts- und Beratungsaufgaben der Revierförster auf die Fachleute der RO’s übertragen werden, bleiben gewissen Aufgaben bei den Revierförstern: «Die Revierförster tragen die operativen Aufgaben des Kantons gemäss der Waldgesetzgebung. Dazu gehören die fachliche Verantwortung im Schutzwald sowie auf Flächen mit einem Naturvorrang», erklärt der Abteilungsleiter Wald. Im Weiteren erteilen sie die Nutzungsbewilligung für Holzschläge und beurteilen die Anträge für Förderprojekte. Sie stellen auch den Vollzug in waldrechtlichen Fragen sicher. «Zudem beurteilen sie die natürliche Waldverjüngung und wirken bei der Jagdplanung in den 123 Jagdrevieren sowie bei der Wildschadenverhütung mit», nennt Bruno Röösli weitere Beispiele aus der Aufgabenpalette der Revierförster des Kantons Luzern.

05.07.2018 :: zue.
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