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Wahnsinnsleistung auf Hawaii
Wahnsinnsleistung auf Hawaii Ironman:

Unter elf Stunden ins Ziel kommen, war die Ansage der drei Emmentaler Athleten, die am härtesten Triathlon der Welt, dem Ironman auf Hawaii, gestartet sind.

Gereicht hat es für keinen der drei Emmentaler Athleten, den Triathlon, bestehend aus 3.8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42.4 Kilometer rennen unter elf Stunden absolvieren zu können. Dennoch sind alle drei zufrieden mit ihrer Leistung. Der Signauer Lukas Jutzi, Sekundarlehrer aus Aeschau erreicht das Ziel auf dem «Ali i Drive» kurz nach Sonnenuntergang nach elf Stunden und 13 Minuten. Sein Teamkollege aus Biglen, Jonas Mosimann, kommt eine Stunde später mit einer Zeit von 12 Stunden und 13 Minuten ins Ziel. Von Beinkrämpfen geplagt und dementsprechend langsamer unterwegs war der Zollbrücker Beat Fankhauser, er erreichte das Ziel in 15 Stunden und fünf Minuten. 

Glücklich Emmentaler

Trotz Nichterreichen des ursprünglich gesteckten Zieles sind alle drei Athleten mit ihrer ersten Teilnahme auf Hawaii zufrieden, schreibt Lukas Jutzi: «Ich bin den Wettkampf locker angegangen und konnte dadurch den Tag trotz Hitze und Wind geniessen und ein meinem Trainingsstand entsprechend hervorragendes Resultat erreichen.» Auch Mosimann, der als erster aus dem Wasser kam, kann stolz sein auf seine Leistung. «Das Schwimmen war ganz gut, das Radfahren war sehr heiss und gegen Schluss bekam ich Bauchkrämpfe. Der abschliessende Marathon war dann deswegen nicht einfach. Ich wollte das Rennen einfach beenden! Somit habe ich meine erste Ironman-WM beenden können, mit dem Schwimmen und Radfahren bin ich auch sehr zufrieden. Beim Laufen habe ich mehr von mir erwartet».  Beat Fankhauser ist happy mit seiner Leistung während den ersten zwei Disziplinen. Während dem Rennen wurde er jedoch von Beinkrämpfen geplagt, was ein konstantes Laufen unmöglich machte. Er kämpfte sich mit einer Marathonzeit von über sieben Stunden ins Ziel. Dennoch glücklich, das legendäre Rennen beendet zu haben.

Daniela Ryf schafft Hattrick

Gewonnen hat der Ironman bei den Männern Patrick Lange aus Deutschland. Er schafft mit seiner Zeit von acht Stunden und einer Minute einen neuen Streckenrekord. Bei den Frauen gewinnt die Solothurnerin  Daniela Ryf. Die 30-Jährige gewinnt nun bereits zum dritten Mal in Folge den Ironman auf Hawaii und reiht sich somit in den Reigen der Mehrfachgewinnerinnen wie dereinst Natascha Badmann, die zwischen 1998 und 2005 den Ironman auf Hawaii sechsmal gewann.

19.10.2017 ::
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