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Vorjahressieger verteidigt den Titel
Vorjahressieger verteidigt den Titel Freeride:

Der Sieger der Freeride-Competition «down to one» am Brienzer Rothorn heisst zum zweiten Mal in Folge Lars Meerstetter. Das Siegertrio schaffte 13 Runden gegen die Gondel.

Pünktlich um zehn Uhr startet die Luftseilbahn für die erste Fahrt in Richtung des Gipfels. Die 76 Athleten mussten die ersten 350 Meter zu Fuss durch den Tunnel in Richtung Eisee zurücklegen. Erst dann hiess es, möglichst schnell die Ski oder das Snowboard anzuschnallen und die steile Strecke bis zur Talstation zu bewältigen. Dieses Jahr übrigens mit einer komplett neuen Streckenführung. Nach rund 1000 Höhenmetern wussten die Fahrerinnen und Fahrer, ob es ihnen auf die nächste Gondel reicht oder nicht. Diese erhöhte nämlich stetig ihre Kadenz, so dass mit jedem Run weniger Zeit für die Abfahrt blieb. Bei der ersten Runde schied lediglich ein Athlet aus und bei der Zweiten gar keiner. Die Ausdauer war gross und erst im sechsten Run schied eine grössere Anzahl Teilnehmer aus, womit die 7. Runde mit knapp 40 Teilnehmern weiterging. Bei jeder einzelnen Runde an der Spitze: Christian Bieri, Michi Steiner und Marco Kiser. Lars Meersteeter hielt sich anfangs noch etwas zurück und fuhr erst bei den letzten Runs mit den ersten mit.

 

13 Fahrten und 13’000 Höhenmeter

Die dreizehnte und letzte Bergfahrt erreichten schliesslich nur noch drei Fahrer. Während der letzten Runde mussten die Freerider die 1000 Höhenmeter in nur 4 Minuten und 30 Sekunden zurücklegen, wobei die Gondel diese Runde für sich entschied. Es war ein extrem hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich die Athleten in diesem Jahr lieferten. Zum Schluss entschied der letztjährige Gewinner Lars Meersteeter aus Meiringen das Rennen für sich. Dicht gefolgt vom Gewinner des ersten down to one im Jahre 2012, Christian Bieri aus Sörenberg. Als Dritter ist Michi Steiner aus Liestal im Ziel eingefahren – auch er war den ganzen Tag bei allen Runs unter den ersten drei Fahrern dabei. Bereits im letzten Jahr fuhr er in der finalen Runde mit und wurde Vierter. 

07.03.2019 :: egs.
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