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Von perfekt zu schwach in 24 Stunden
Von perfekt zu schwach in 24 Stunden SCL Tigers:

Mit einem Heimsieg gegen Zug (3:0) und einer Niederlage in Ambri (2:5) sind die SCL Tigers nach dem Spektakel des Jahres, dem «Tatzen-Derby», wieder im Alltag angekommen. Der wichtige Erfolg gegen den Leader EV Zug, der an der Tabellenspitze mittlerweile vom SC Bern abgelöst wurde, sorgte am letzten Freitag für viel Begeisterung in der ausverkauften Ilfishalle. Für einmal sogar bei Trainer Heinz Ehlers, dem übermässiges Lob im Normalfall nur schwer über die Lippen geht. «Das war eine überragende Leistung und eine der besten dieser Saison. Wir haben defensiv unglaublich gut gespielt und sehr viele Schüsse geblockt», sagte der Coach, der sogar die Frage bejahte, ob seinen Spielern im Match gegen den EVZ eine perfekte Leistung gelungen sei. Vorab im Mitteldrittel, in welchem sie zahlreiche Strafen – einige davon zumindest fragwürdig – kassierten und deshalb lange Zeit in Unterzahl agieren mussten, zeigten die SCL Tigers maximalen Einsatz und bedingungslose Entschlossenheit. 

Beides vermisste man 24 Stunden später in Ambri dann grösstenteils. Die letzte Konsequenz – vor allem vor dem eigenen Tor – war nicht mehr da. So richtig erklären konnten sich die Akteure der Emmentaler dies im Nachgang selber nicht. Man muss aber auch sehen, dass Gegner Ambri derzeit grenzenloses Selbstvertrauen hat und es in einer vollen und euphorisierten Valascia-Halle für jeden Gegner schwierig ist, zu bestehen.

Derweil bei Bern und Zug vorne, sowie Davos und Rapperswil hinten in der Tabelle die Frage nach der Playoff-Qualifikation beantwortet sein dürfte, kämpfen die restlichen acht Mannschaften um sechs Plätze an der Sonne. Mittendrin die SCL Tigers. Stürmer Alexei Dostoinow, der gegen den EVZ das vorentscheidende 2:0 erzielte, sagt: «Normalerweise wären wir mit dieser guten Saison, die wir bis jetzt gespielt haben, für die Playoffs sehr gut unterwegs. Aber in dieser Saison, die so ausgeglichen ist wie noch nie, reicht das noch nicht.» Deshalb brauchen die Langnauer weiter jeden Zähler. In den kommenden fünf Tagen warten mit Biel (Freitag), Freiburg (Samstag) und Lausanne (Dienstag) gleich drei Teams, welche allesamt zu den erwähnten acht Mannschaften mit Playoff-Ambitionen gehören.» 

10.01.2019 :: Christoph Schär
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