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Von Lettland via Langnau an die Junioren-Weltmeisterschaften
Von Lettland via Langnau an die  Junioren-Weltmeisterschaften Eishockey, Nachwuchs:

Mitte Dezember fand in Meribel und Courchevel die U20-Weltmeisterschaft der Divison 1 statt. An dieser WM wurde der Aufsteiger in die Top-Gruppe ermittelt.

Die Schweiz befindet sich bereits in der Top Gruppe. Es gibt aber einige Spieler im Nachwuchsbereich, die mit ihren Herkunftsländern an der Weltmeisterschaft teilnehmen durften, so auch der Young Tiger Rihards Melnalksnis. Der 18-jährige Center stürmte mit seinem Vaterland Lettland um den Aufstieg gegen Kasachstan, Ungarn, Deutschland, Frankreich und Österreich. Lettland verpasste den Aufstieg knapp. Mit zwölf Punkten aus fünf Spielen lagen die Letten knapp hinter Kasachstan auf dem zweiten Platz. Diese Woche kämpft Melnalksnis bereits wieder mit den Young Tigers um Punkte in den Spielen gegen Davos und Zug.

 

Alleine aus der Ferne

Als 14-jähriger Junge verliess Rihards sein Zuhause in Riga, um in der Schweiz seinen Traum «Eishockey-profi» zu leben. Nach einem Jahr bei den Pikes Oberthurgau kam er nach Langnau. Sein Debüt in der Schweiz verlief nicht ganz wunschgemäss. Aufgrund seines körperlichen Defizits, trotz seines grossen Potenzials musste Rihards den Weg über das Partnerteam in Burgdorf gehen. Bald aber durfte er wieder ins Elite Team der Young Tigers zurückkommen und avancierte schon letzte Saison zum Leistungsträger und pfeilschnellen, torgefährlichen Center.

Auf seine Entwicklung wurde auch der Lettische Eishockeyverband aufmerksam und beorderte Melnalksnis trotz seiner 18 Jahren ins U20-National Team. Neben dem Eishockey absolviert Melnalksnis eine KV-Lehre auf der Geschäftsstelle der SCL Tigers. Heuer spielt der junge Lette bereits die fünfte Saison Eishockey in der Schweiz. Das bedeutet, dass er ab nächster Saison den Status «Hockey-Schweizer» erhält. Und vielleicht auch bald Punkte in der NLA machen darf.


 

21.12.2017 :: egs.
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