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Von der Eishockey-WM zurück an die Gymiprüfung
Von der Eishockey-WM zurück an die Gymiprüfung Eishockey, Frauen-WM:

Die USA besiegt Kanada, die Finninnen werden Dritte, die Deutschen schrammen knapp am Podest vorbei und die Schweiz schafft den Gruppenerhalt.



Obwohl die Schweizer Frauen-Nati an der WM in Plymouth «nur» ihr Minimalziel, Gruppenerhalt, erreicht haben, sind alle zufrieden. Trainerin Daniela Diaz ist erleichtert, habe ihr Team den Gruppenerhalt aus eigener Kraft geschafft. Sie sei stolz auf die Frauen. Laut Diaz haben die Schweizer Spielerinnen Charakter gezeigt und unter diesem enormen Druck ihre Leistung abrufen können. Für die Münsinger Gymnasiastin Tess Allemann war es eine super Zeit. Klar hätte die Schweiz mehr erreichen können, meint Allemann. In den Vorbereitungsspielen haben sie ja bereits einmal Russland geschlagen und bewiesen, dass sie mit den «Grösseren» mithalten könnten. Wieso es an der WM nicht geklappt hat, habe zum einen mit dem Modus zu tun, meint Allemann. Zum anderen, analysiert Diaz, seien die Mannschaften alle auf einem sehr ähnlichen Niveau gewesen. Man habe in allen Partien auf Augenhöhe gespielt, es hätten bei allen Spielen die kleinen Details entschieden, über Sieg oder Niederlage. Wichtig sei, dass die Schweizerinnen bewiesen haben, das sie kämpfen können. Nun werde der Trainer-Stab diese intensive und lehrreiche WM analysieren und aufgrund der daraus entstehenden Erkenntnissen die Saisonplannung angehen, erklärt die Trainerin Daniela Diaz. Für Tess Allemann persönlich? Sie habe wie erwartet einige Einsätze in der Entlastungslinie gespielt. Ab und zu hat Diaz aber auch die Linien ganz umgestellt und somit den Neulingen etwas mehr Eiszeit gewährt. Deshalb ist die Young-Tigers-Spielerin ganz zufrieden mit ihrem Einsatz an der WM. Jetzt macht sie vorerst zwei Wochen Hockey-Pause und dann heisst das nächste grosse Ziel: Gymiprüfung. Nebst dem Schulstoff lernen, muss sie aber auch an ihrer Fitness arbeiten, damit sie die Grundlage hat für den Winter. «Wer im Sommer mehr arbeitet, kann im Winter mehr leisten», so Allemann. Dieses Jahr sei besonders wichtig, in zehn Monaten beginnen ja schon die Olympischen Spiele. Dafür brauchen die Spielerinnen eine ganz besonders gute Kondition. Die werde in verschiedenen Tests den Sommer über geprüft. Speziell für Olympia gebe es auch einige Treffen der Nati sowie Trainings neben dem Eis. Tess Allemann gibt sich kämpferisch, aber ist sich bewusst: «es wird sicher keine einfache Zeit mit Matura und Olympia-Training».

 


13.04.2017 :: Olivia Portmann
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