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Trotz guten Leistungen gehts in die Abstiegsrunde
Eishockey:

das Team der Schweizer Frauen-Nati steht mit dem Rücken zur Wand. Wollen sie nicht absteigen, brauchen sie zwei Siege gegen Tschechien, in den Playouts.



Eishockey, Frauen-WM: Ob überhaupt eine Mannschaft absteigen muss, entscheidet die IIHF (International Ice Hockey Federation) erst im Mai. Wenn der Vorstand der IIHF den Vorschlag des Frauenkomitees akzeptiert, gäbe es neu eine Top-Divison mit zehn Mannschaften. Somit müsste auf das Olympia-Jahr hin keine Mannschaft absteigen. Es ist aber noch nichts entschieden, deshalb wird an der WM alles nach dem alten Modus ausgetragen. Die Schweizerinnen spielen als drittplatzierte ihrer Gruppe gegen die Vierten, Tschechien, um den Abstieg. Diese Playout-Runde wird in drei Spielen ausgetragen. Das erste Spiel  haben die Schweizerinnen vorgestern Dienstag verloren (2:4). Sie seien schon etwas traurig über den Gang der Dinge, schreibt Tess Allemann, die Tigers-Spielerin, aber jetzt hätten sie die Situation akzeptiert und würden versuchen das Beste daraus zu machen.

 

Guter Einstieg, aber Pech im Spiel

Begonnen hat die WM für die Schweizer Frauen gut, mit dem Sieg gegen Tschechien gleich im Auftaktspiel der WM. Die Trainerin Daniela Diaz hatte bereits im Vorfeld bemerkt, dass in der  Gruppe B die kleinen Details entscheiden könnten über Sieg und Niederlage. Genau so war es dann auch im zweiten Spiel der Schweizerinnen gegen Schweden. Obwohl unsere Nationalmannschaft optisch viel besser gespielt habe, fehlte die Präzision in der Passqualität vor dem gegnerischen Tor. Der Druck der Schweizerinnen sei zwar vorhanden gewesen, aber leider mehr in den Ecken als vor dem schwedischen Tor. So verlieren die Schweizerinnen ihr zweites Gruppenspiel gegen Schweden mit eins zu zwei. 

 

Entfesseltes Spiel gegen Deutschland

Mit zwei Siegen gegen Schweden (3:1) und Tschechien (2:1) hat sich Aufsteiger Deutschland vorzeitig für den Viertelfinal qualifiziert. Die Schweizerinnen setzten jedoch die bisher souverän aufgetretenen Deutschen bereits zu Beginn des Spiels unter Druck und machten innerhalb von den ersten drei Spielminuten drei Tore. Topscorerin, war die Zürcherin Alina Müller. Zwei weitere Treffer der Schweizerinnen wurden infolge Kickbewegungen mit Arm und Bein nicht gegeben. Leider hat dieser Exploit gegen Deutschland nichts genützt. Schweden und Deutschland stehen im Viertelfinal. Schweden trifft auf Finnland und Deutschland bekommt Russland als Gegner.

 

Schweiz in den Playouts

Für unsere Nationalmannschaft geht es gegen die beretis bekannten Tschechinnen um den eventuellen Abstieg. Die Schweizer Frauen hätten ihren gestrigen, freien Tag genutzt um Energie zu tanken und sich neu zu motivieren, die letzten zwei Spiele gegen Tschechien doch noch gewinnen zu können, schreibt Tess Allemann aus Plymouth. Die zweite Playout-Partie findet, heute Donnerstag, um 18:00 Uhr MEZ statt.



06.04.2017 :: Olivia Portmann
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