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Tempo 30 kann eingeführt werden
Tempo 30 kann eingeführt werden Grosshöchstetten:

Tempo 30 gab an der Gemeindeversammlung mehr zu diskutieren als alle übrigen Traktanden zusammen. Schliesslich wurde der nötige Kredit aber angenommen.

 

An der zweiten Gemeindeversammlung nach der Fusion präsentierten die Ressortverantwortlichen Markus Geist zum letzten Mal für Schlosswil und Annamarie Dick für Grosshöchstetten den 138 anwesenden Personen (4,5 Prozent) die Jahresrechnungen 2017. Beide schliessen beim Gesamthaushalt mit einem positiven Ergebnis ab (91’000 beziehungsweise 186’000 Franken). Die Bilanzsumme Schlosswils von rund 4,8 Millionen Franken wird auf 1. Januar 2018 in die Bilanz von Grosshöchstetten übertragen, das Finanzvermögen beträgt somit 10,8 Millionen Franken.

Tempo 30 gab zu reden

Nach einem kurzen Abriss der bisherigen Massnahmen und bereits erfolgter Finanzierungen durch Ressortleiter Markus Weber erfolgte beim nächsten Traktandum eine zum Teil kontroverse und emotionsgeladene Diskussion. Es ging um den Kredit von 240’000 Franken für die vorgesehenen Verkehrsberuhigungsmassnahmen. Flächendeckend soll mittelfristig auf allen Quartierstrassen Tempo 30 in Kraft gesetzt werden. Gleich zu Beginn betonte Gemeindepräsidentin Christine Hofer, dass lediglich über den Kredit abgestimmt werde und keine Einzelheiten zu diskutieren seien. Weil diverse Votanten dann trotzdem allzu weit mit ihren Plädoyers dafür oder dagegen ausholten, statt konkrete Fragen zu stellen, musste sie diese mehrmals ermahnen. 

Zu reden gab vor allem die Aufhebung der Fussgängerstreifen, welche vom Strassenverkehrsamt für die 30er Zone generell vorgeschrieben ist. Die Befürworter sahen den ruhigeren Verkehrsfluss und die Sicherheit im Vordergrund, die Gegner das Gegenteil, etwa die Unaufmerksamkeit bei langsamem Tempo. 

Schliesslich wurde der Verpflichtungskredit mit 79 zu 56  Stimmen angenommen. Auf den Hauptstrassen bleiben Tempo 50 und damit auch die Fussgängerstreifen bestehen.  

Verwaltungsgebäude wird umgebaut

Mit grossem Mehr wurde der Kredit von 280’000 Franken für den Umbau des Gemeindehauses angenommen. Dieser ist nötig, weil die Platzverhältnisse seit langem zu eng sind und die Diskretion nicht gewährleistet ist. Der Umbau soll eine spätere Umsetzung der Liegenschafts- und Schulraumplanung nicht beeinflussen.

14.06.2018 :: Jürg Streit
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