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Tausend Mal hundert Franken
Tausend Mal hundert Franken Eishockey:

 

100 ‘000 Franken wäre das idealerweise benötigte Startkapital für die optimale Förderung des Eishockey-Nachwuchses  in der Region. Simon Schenk hat Pläne und eine Vision.


«Die Idee ist es, irgendwann einmal ein Pyramiden-System zu haben, mit einer breiten Basis der jüngsten Dreikäsehochs auf Schlittschuhen über die  Novizen- und Elite-Stufen, das in einer Spitze mit einem Farmteam münden könnte», erklärt ein enthusiastischer Simon Schenk. Das Projekt soll ähnlich wie Schenks Arbeit in Zürich bei der GCK-Lions-Organisation funktionieren. Es ist Simon Schenk schon bewusst, dass hier die monetären Verhältnissen etwas anders sind als in Zürich. Was dort der Patron Walter Frey in den Klub investiert hat, müssen Schenk und seine Weggefährten hier anders zusammensammeln. «Wir haben uns gedacht, dass es vermutlich einfacher ist 1000 Mal 100 Franken zu bekommen, wenn alle mithelfen, als umgekehrt.» 100'000 Franken wären ein gutes Startkapital, um die Organisation offiziell auf Vordermann zu bringen, erklärt Simon Schenk. Was jetzt schon funktioniert hat mit dem «Hockey Country» wurde beim Saison-Start-Anlass der SCL Tigers in der Emmentaler Käserei in Affoltern offiziell von den Geschäftsführern der Nachwuchsabteilungen in einem Vertrag besiegelt. Die vier Nachwuchsabteilungen, die SCL Young Tigers, die Brandis Juniors, die Husky Region Schallenberg und der EHC Burgdorf, arbeiten schon jetzt eng zusammen. Mit der neuen Organisation soll alles noch einfacher werden und vor allem soll das Finanzielle geregelt sein. «Es kann nicht sein, dass einzelne Trainer noch selber bezahlen müssen, wenn sie Talente fördern wollen oder ihrem Nachwuchs-Team etwas Spezielles bieten wollen», meint Schenk. Das Hauptziel sei es, für jeden Spieler den idealen Spielort zu finden. Damit der Nachwuchs so lange wie möglich gefördert werden könne und irgendwann einmal – aber das sagt Schenk mit einem Augenzwinkern sei ein ferner Traum – gar mit dem Farmteam der SCL Tigers in der NLB spielen könnte. Vorausgesetzt, das zweite Eisfeld sei bis dann auch da, so Simon Schenk.

04.10.2018 :: Olivia Portmann.
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