Anmelden
SRK-Zusammenschluss ändert nichts an den Dienstleistungen
SRK-Zusammenschluss ändert nichts an den Dienstleistungen Emmental:

Die Mitglieder haben an der HV des Schweizerischen Roten Kreuzes Bern-Emmental dem Zusammenschluss mit den fünf anderen Regionalorganisationen im Kanton zugestimmt.



Robert Droux, Präsident des SRK Bern-Emmental, informierte, dass das nationale Rote Kreuz seit Jahren schweizweit einheitliche Strukturen anstrebe: «Der kantonale Vorstand sowie die regionalen Vorstände sind überzeugt, dass mit der rechtlichen Zusammenführung Synergien und Entwicklungspotenziale optimal genutzt und eine Professionalisierung sowie Qualitätsverbesserungen erreicht werden.» Zudem könne mit der Zusammenführung der Regionen die Position des SRK Kanton Bern gestärkt werden. Die regionale Verankerung bleibe bestehen und die beiden Geschäftsstellen in Burgdorf und Langnau würden wie bisher weitergeführt. So würden die Dienstleistungen weiterhin nahe bei den Kundinnen und Kunden erbracht. Robert Droux bestätigte, dass alle Mitarbeitenden und Freiwilligen von der neuen Trägerschaft übernommen würden und es zu keinem Stellenabbau komme. Die Regionalstelle wird weiterhin durch die bisherige Geschäftsführerin Ursina Fels geleitet. Diskussionslos wurde dem Zusammenschluss SRK Kanton Bern zugestimmt. 

Gemeinsam stärker

Christine Kopp, stellvertretende Direktorin des Schweizerischen Roten Kreuzes, bedankte sich bei den 410 Freiwilligen, die im Emmental ehrenamtlich arbeiten. «Durch die Zusammenführung der Sektionen können Kräfte zusammengelegt werden. Gemeinsam sind wir stärker», rief sie den Anwesenden zu. Sie freue sich über die Zustimmung zur Fusion. «In diesem historischen Saal hier im Landgasthof Bären in Sumiswald wurde ein historischer Entscheid für die Zukunft getroffen.» 

110 Jahre unterwegs

Die Regionalstelle kann in diesem Jahr verschiedene Jubiläen feiern. Seit 45 Jahren betreibt das SRK im Emmental eine Ergotherapie und seit 40 Jahren wird der Fahrdienst angeboten. Weiter wurde vor zehn Jahren der Besuchs- und Begleitdienst aufgebaut. Geehrt wurden vier Frauen, die gemeinsam während 110 Jahren als freiwillige Rotkreuzfahrerinnen unterwegs sind: Annemarie Sutter aus Grosshöchstetten während 40 Jahren, Magdalena Käser aus Weier sowie Theresia Stalder von Affoltern seit 25 Jahren, Ruth Gfeller seit 20 Jahren. Geschäftsführerin Ursina Fels betonte, dass es zunehmend schwieriger werde, Freiwillige zu finden und sie rief dazu auf, dass Personen, die Interesse daran hätten, im Besuchs-, Fahr- oder Begleitdienst tätig zu sein, sich melden sollen. 



08.06.2017 :: Christine Mader
Meistgelesene Artikel
Hanf-Zigaretten aus Emmentaler Cannabis
Zollbrück: Hanf-Zigaretten, die nicht berauschen, boomen. Eine Firma aus Zollbrück springt auf den Trend...
Nachfolger für die Liechti Kältetechnik
Langnau: Die Liechti Kältetechnik AG geht in neue Hände über.Inhaber Peter Stucki hat sie an...
Die Karriere von Beat Feuz erwandern
Bumbach: Der Fanklub Beat Feuz eröffnete am Samstag den «Themenweg Beat Feuz», und viele...
«Diese Zeit werde ich nie vergessen»
SCL Tigers: Im morgigen Heimspiel treffen die SCL Tigers auf Überraschungsleader Freiburg. Der Emmentaler...
Ein Grauen erfasste mich, als ich mal wieder meinen Namen googelte. Vielleicht ist es Eitelkeit,...
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr