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Spitex warnt vor roten Zahlen
Kanton Bern:

Von den geplanten Sparmassnahmen des Regierungsrates wäre auch die Spitex betroffen. Eine Studie von Polynomics liefere dazu nun Zahlen, wie der Spitex Verband Kanton Bern in einer Medienmitteilung schriebt. Das bereits heute bestehende Defizit in der Höhe von 3,5 Millionen Franken bezogen auf die Versorgungspflicht werde bestätigt. Dabei handelt es sich um die Pflicht, Patientinnen und Patienten flächendeckend rund um die Uhr zu versorgen. Über 50 Prozent dieser Einsätze seien defizitär. Für diesen Versorgungsauftrag entrichte der Kanton Abgeltungen an die öffentliche Spitex, schreibt der Verband. Gemäss Polynomics betrügen die Mehrkosten, die isoliert mit der Versorgungspflicht im Zusammenhang stünden, im letzten Jahr 25,6 Millionen Franken. Dem gegenüber stehe die Abgeltung von 22,1 Millionen des Kantons Bern. Es fehlten also 3,5 Millionen.



02.11.2017 :: pd.
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