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Spatenstich für Sporthalle nach Jahren des Planens und Wartens
Spatenstich für Sporthalle nach  Jahren des Planens und Wartens Langnau:

Nach dem Motto «Gut Ding will Weile haben» ging der lang ersehnte Spatenstich zur Realisierung der Dreifachsporthalle Oberfeld letzten Freitag über die Bühne.

«Bereits in den 1990er-Jahren war der Neubau einer Oberfeld-Turnhalle – wie das Objekt damals im Volksmund noch genannt wurde – ein Thema im Gemeinderat.» Mit diesen Worten eröffnete Gemeindepräsident Walter Sutter den feierlichen Akt. 2003 reichte das damalige Parlamentsmitglied Hans Peter Schenk eine Motion für eine Sporthalle ein. Die finanzielle Lage der Gemeinde liess das Vorhaben jedoch in den Hintergrund rücken. 2011 hiess der Grosse Gemeinderat dann einen Kredit für einen Projekt-Wettbewerb gut. 59 Architekturbüros machten sich an die Arbeit. «Gewonnen hatte schlussendlich das Büro Gäumann, Lüdi, Van de Ropp aus Zürich mit dem Lignoleus-Projekt», führte der Gemeindepräsident aus. Mit der Wahl dieses Projektes, das viel Holz beinhaltet, war klar, dass die alte Turnhalle weiterbestehen kann. 

70 Prozent sagten Ja

Doch der schlechte Rechnungsabschluss im 2012 und die düsteren finanziellen Zukunftsaussichten der Gemeinde verzögerten das Projekt weiter. 2015 nahm die Arbeitsgruppe die Arbeit wieder auf. Das Projekt wurde überarbeitet und optimiert, ohne dass das äussere Erscheinungsbild des Siegerprojektes Änderungen erfahren hätte. 

Am 27. November 2016 hat das Stimmvolk von Langnau schliesslich einen Kredit von 10,95 Millionen Franken mit über 70 Prozent Zustimmung angenommen. «Die Umsetzung einer Motion braucht manchmal etwas mehr Zeit», sagte Walter Sutter zu den Anwesenden. «Freude herrscht», so begann Hans Peter Schenk seine Erläuterungen. Nicht nur seinen vier Kindern, sondern der ganzen Bevölkerung habe er es mit seinem Vorstoss ermöglichen wollen, Sport in der Nähe treiben zu können und damit die langen Anfahrtswege zu externen Anlagen möglichst zu eliminieren. Schenk zeigte sich erleichtert und stolz, dass das Projekt jetzt, nach 15 Jahren, endlich realisiert wird.

12.04.2018 :: Pedro Neuenschwander
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