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Sommergeschäft wird ausgebaut
Marbach:

Die Sportbahnen Marbachegg AG konnte mit einem guten Sommergeschäft den sonnenarmen Winter mehr als wettmachen. Das Sommerangebot wird weiterentwickelt.

«Die Sonnentage haben letzten Winter oft gefehlt, die Terrasse mit dem Panoramablick wurde nur wenig benutzt», sagte Martin Knüsel, seit zehn Jahren Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Marbachegg AG, an der Generalversammlung. Mit diesen Worten begründete er den 162 anwesenden Aktionären und Aktionärinnen das im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent oder 68’000 Franken schlechtere Ergebnis des Wintergeschäftes. Der prächtige Sommer und neue Angebote dagegen führten bei Verkehr und Restauration zu 181’000 Franken Mehrertrag. 

Rechnung schliesst mit Gewinn

Im vergangenen Geschäftsjahr wurde kräftig investiert, zum Beispiel in ein Pistenfahrzeug und die Sanierung des Flachdaches beim Bergrestaurant. Alle Investitionen seien ohne neue Verschuldung vorgenommen worden, betonte Martin Knüsel. Es hätten erhebliche Abschreibungen von rund 410’000 Franken getätigt werden können. Die Rechnung könne trotzdem mit einem Gewinn von 5000 Franken abgeschlossen werden, wusste der Verwaltungsratspräsident zu berichten.

Bike-Flowtrail ist im Bau

Für den Verwaltungsrat ist klar, dass der Skibetrieb im Rahmen des Möglichen aufrechterhalten werden soll. «Wegen des Klimawandels gibt es aber weniger Schneetage und deshalb müssen wir das Sommergeschäft weiterentwickeln. Diesbezüglich sind wir auf gutem Weg», betonte Martin Knüsel. Mit sichtlichem Stolz verkündete er als Beispiel den sich im Bau befindende, 4,6 Kilometer langen Bike-
Flowtrail von der Marbachegg nach Marbach. Dieses Projekt werde ohne Kunstbauten realisiert und sei auch für Familien geeignet. Die Anlage werde eine Entflechtung mit den Wanderwegen bewirken. Zusätzlich seien Schutz- und Wildruhezonen besser geschützt. Die Eröffnung des Trails sei für Juli 2019 geplant, sagte Martin Knüsel.

Vom 13. bis 18. August werden auf der Marbachegg die Grasski-Weltmeisterschaften durchgeführt. Laut Stefan Portmann, Lokalmatador und Nationalmannschaftsmitglied, werden sich gegen 100 Athletinnen und Athleten aus etwa zwölf Nationen in vier Disziplinen messen. 

14.03.2019 :: mwl.
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