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Sommergeschäft legte deutlich zu
Marbach: Die Sportbahnen Marbachegg AG konnten mit einem guten Sommergeschäft den schneearmen Winter nur teilweise ausgleichen. Neue Angebote gewinnen an Bedeutung.
«Wir verzeichneten das zweitschlechteste Winterergebnis seit 2002. Der Skibetrieb konnte erst am 20. Januar aufgenommen werden. Der Verkehrsertrag im Sommer 2016 überstieg erstmals den vom Winter 2015/2016.» Mit diesen Worten begründete Martin Knüsel, Verwaltungsratspräsident, den 135 anwesenden Aktionären und Aktionärinnen die im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 190’000 Franken tieferen Erträge und die gros-
sen Schwankungen in der Rechnung des Geschäftsjahres. Der Verkehrsertrag im Winter erzielte ein Minus von 35,9 Prozent; derjenige im Restaurant fiel um über 20 Prozent tiefer aus. Im Sommergeschäft konnte dank schönem Wetter und neuen Angeboten deutlich zugelegt werden. Bahn und Restaurant verzeichneten zusammen ein Plus von ungefähr 18 Prozent. «Mit unserem flexiblen Personal und einer eisernen Ausgabendisziplin konnten wir die Kosten im Griff behalten und sind trotz schlechtem Wintergeschäft mit einem blauen Auge davongekommen», bilanzierte Martin Knüsel das Rechnungsergebnis.
Das Betriebsergebnis erlaubte, über 300’000 Franken Abschreibungen vorzunehmen und einen kleinen Jahresgewinn von 1427 Franken zu erzielen.

Ins Sommergeschäft investieren

Im Restaurant wurden in der Berichtsperiode in die Küche, in eine Dachsanierung und in eine neue Terrassenbestuhlung für den Sommerbetrieb rund 115’000 Franken investiert. Für die kleinen Gäste und Familien konnte der Spielplatz erneuert und dank einer Spende mit einer langen Rutschbahn ausgerüstet werden. «Die Anzahl Schneetage können wir nicht beeinflussen, deshalb gilt es, laufend neue Angebote zu entwickeln», sagte Martin Knüsel und fügte an, dass sich Anlässe wie die «Älplerzmorge» oder die «60plus-Tage» bestens bewährt hätten. Zunehmend beworben würden Gruppen- und Vereinsreisen. Unterstützend wirkten laut seinen Ausführungen Kooperationen, zum Beispiel mit der Firma Kambly, der Bergkäserei Marbach und dem UBE-Marketingpool. «‹Marbachegg – die Sonnenterrasse mit der schönsten Aussicht – wo sich Emmental und Entlebuch treffen›, das möchten wir möglichst vielen Gästen zeigen», meinte Knüsel zum Schluss.
Der Verwaltungsrat und dessen Präsident Martin Knüsel wurden in ihren Ämtern für eine weitere Amtsperiode bestätigt.
16.03.2017 :: mwl.
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