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Skorpions beginnen mit Sieg
Unihockey, NLA, Damen:

Trotz deutlicher Favoritenrolle des UHV Skorpion Emmental Zollbrück gelang es den St. Gallerinnen auf Augenhöhe anzutreten. Knapp siegen die Skorpions.

Die Ostschweizerinnen starteten unerwartet mit viel Druck und trieben die Skorpions gleich von Anfang an  in die Enge. Die Gastmannschaft aus dem Emmental brauchte etwas länger, um ins Spiel zu kommen. Es dauerte sechs Minuten bis das erste Tor durch Lena Baumgartner im Alleingang fiel. Kurz darauf verwertete Nadia Reinhard gekonnt einen Freistoss und erhöhte so auf 2:0 für die Skorpioninnen. Danach blieb es über weite Strecken ausgeglichen. Es wurden wohl Chancen herausgespielt, jedoch gelang keinem der beiden Teams etwas Zählbares daraus zu machen. Bis Lena Baumgartner kurz vor Drittelsende erneut den Ball souverän im Tor versenkte. Somit stand es nach 20 Spielminuten 0:3 für den UHV Skorpion Emmental Zollbrück.

Im Mitteldrittel konnten die St. Gallerinnen erstmals jubeln. In der 23. Minute erzielte Livia Resegatti das erste Tor nach einem schnell gespielten Konter und verkürzte dadurch auf 1:3. Auf diesen St. Galler Treffer antworteten die Gäste gleich mit einem Gegentreffer. Nadine Krähenbühl stellte den 3-Tore-Vorsprung auf einen mustergültigen Querpass von Fabienne Walther wieder her. Darauf war die Reaktion ein erneuter Treffer von Waldkirch-St. Gallen durch Nina Metzger. Das «Tor-Gegentor-Spiel» ging so weiter: in der 33. Minute schoss Lena Baumgartner ihr drittes Tor, welches zum Spielstand von 3:6 für die Emmentalerinnen führte. In der 35. Minute dann wieder Nina Metzger, die nach einem hohen Ball auf 4:6 für WaSa verkürzte. Zuletzt durfte sich die Skorpionin Nadine Krähenbühl als Torschützin feiern lassen. Das Mitteldrittel ging somit mit 4:7 zu Ende. 

 

Harziges Ende

Das letzte Drittel gestaltete sich weniger torreich. Nun hatten die Emmentalerinnen die Oberhand des Spiels,  jedoch konnte beidseitig der Ball nicht mehr im Tor versenkt werden. Als dann die letzten Minuten anbrachen, setzten die St. Gallerinnen nochmals alles auf eine Karte und ersetzten die Torhüterin durch eine Feldspielerin. Diese Taktik wurde belohnt und Lara Eschbach traf zum 5:7. Dieser Treffer kam aber aus Sicht der Ostschweizerinnen zu spät, und der UHV Skorpion Emmental Zollbrück entschied dieses Aufeinandertreffen mit zwei Toren Vorsprung für sich. 

Morgen Freitag, um 20.30 Uhr steht dann das Cup-Halbfinalspiel auf dem Plan. Dort treffen die Emmentalerinnen zuhause auf den letztjährigen Playoff-Gegner Red Ants Rychenberg Winterthur. Mit einem Sieg stünden die «Skorps» im Cupfinal (24. Februar) und würden damit den grössten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte erreichen.

11.01.2018 :: Flavia Kuratli/WZ.
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