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Skorpione und Tigers siegen deutlich
Skorpione und Tigers siegen deutlich Unihockey, NLA:

Die Skorpion Emmental Zollbrück fanden nach der letzten Niederlage gegen die Winterthurerinnen wieder in die alte Form zurück. Auch bei den Tigers zeigt sich der Kampfgeist.

Ein kapitales Spiel stand gestern in der Espace-Arena auf dem Programm. Beide Teams brauchten dringend Punkte. Winterthur wollte mit einem Sieg den Anschluss nicht verlieren. Die Tigers konnten sich mit einem Sieg ein wenig vom ominösen «Strich» absetzen. Zudem gab Brechbühl in den Reihen der Tigers sein Comeback nach verletzungsbedingter Absenz. So begann die Partie verhalten. In erster Linie wollte man keine Fehler machen. In der zwölften Minute kriegten dann die Tigers einen Freistoss zugesprochen. Bei der Ausführung dieses Freistosstes wurde es wohl manchem Zuschauer ein bisschen wirr im Kopf, da gefühlt jeder Spieler der Tigers den Ball einmal berührt hat. Schlussendlich war es Kisugite, der mit einem schönen Schlenzer in die weitere Ecke Gruber im Winterthurer Tor bezwingen konnte. Eine Zeigerumdrehung später konnte Brechbühl in der Mittelzone einen Ball abfangen. Was er anschliessend daraus machte, war schlicht und einfach sensationell. Als wäre er nie weg gewesen, hämmerte er den Ball mit einem Handgelenkschuss in den Torhimmel. Die Tigers führten also zur Pause mit 2:0. Ins Mitteldrittel starteten die Tigers eigentlich besser als der Gast. Gfeller konnte bereits nach drei Minuten das 3:0 erzielen. Dann kam die 26. Minute. Rychenberg konnte mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Auch in die zweite Pause konnten die Tigers mit zwei Toren Vorsprung und der Vorsprung steigerte sich bis Spielende auf 12:5. Den Tigers gelang ein ausgezeichnetes Spiel in dieser wichtigen Phase der Saison. Bereits am nächsten Samstag steht in Uster das nächste wichtige Spiel an, liegen die Zürcher doch nur gerade einen Punkt vor den Tigers. Mit einem Sieg gegen Uster könnten die Tigers in der Tabelle noch einen Schritt nach vorne machen. Aktuell befindet man sich auf dem sechsten Platz.

 

Favoritenrolle gegen Laupen bestätigt

Im ersten Drittel griffen die Zürcherinnen gleich an und versuchten mit einem eher überraschenden Pressing Druck aufzubauen. Die Skorpions behielten die Ruhe, nutzten die durch das Pressing entstandenen Lücken aus und erspielten sich durch schnelle Pässe gefährliche Chancen. In der 11. Minute kam es dann zum ersten Treffer der Emmentalerinnen. Corina Grundbacher profitierte von einem Pass vor das Goal und lochte den Ball zum 1:0 ein. Bereits in der 15. Minute schossen die Skorpioninnen den nächsten Treffer. Nathalie Spichiger versenkte nach einem Freistoss aus der Ecke eiskalt. Die Skorpions mussten kurz vor Drittelsende mit einer Frau weniger agieren, da Corina Grundbacher eine Zweiminuten-Strafe aufgrund eines diskussionsbedürftigen Stockschlages einholte. Trotz einer Frau mehr, gelang Laupen kaum, gefährlich zu werden, weshalb die Strafe dann torlos vorüberging. Erst im Schlussdrittel beim Resultat von 6:0 für das Heimteam, glückte in der 53. Minute der erste Treffer für den UHC Laupen. Alena Holst traf nach einem Pass von Andrea Wildermuth kaltblütig halbhoch in die weite Ecke. Zum Abschluss waren es aber wieder die Skorpions, die zwei weitere Torerfolge feiern konnten. Somit endete diese Partie mit 8:1 für den UHV Skorpion Emmental Zollbrück, die definitiv ihre Favoritenrolle gegenüber dem Aufsteiger Laupen bestätigten. 

20.12.2018 :: Flavia Kuratli/egs.
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