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Seit zehn Jahren eine Alternative
Bärau:

Salem, die Schulalternative Emmental auf der Bäregg, feierte ihr zehnjähriges Bestehen. In den Jahren ist die 

Schülerzahl von zwei auf 23 Mädchen und Jungen gestiegen.


Am Sonntag herrschte reger Betrieb im Schulhaus auf der Bäregg. Die Schulalternative Emmental konnte Jubiläum feiern, sie besteht seit zehn Jahren. Wie Regula Abt, Präsidentin der Schule Salem, informierte, ging der Eröffnung dieser Gesamtschule eine mehrjährige Planungszeit voraus. Doch der Traum ging in Erfüllung. Mit dem damaligen Namen Ebenezer wollte man der Dankbarkeit für Gottes Treue Ausdruck geben. Die Suche nach einem geeigneten Schulhaus hatte kurz vor Schulanfang 2007 Erfolg. Mit zwei Kindern und einer Lehrkraft wurde gestartet. Die Schülerzahl wuchs in den vergangenen Jahren stetig an. Heute besuchen 23 Mädchen und Buben die Gesamtschule, die besonderen Schwerpunkt auf die Förderung der Sozial- und Lebenskompetenz legt. Zwölf Lehrkräfte teilen sich die Unterrichtsstunden. 

Zuversicht und Hoffnung

Seit der Gründung der Schule wirkt Rosmarie Baumann als Schulleiterin. 2014 bekam die Schule dann einen neuen Namen. Sie nennt sich nun Salem, was sich aus Schulalternative Emmental zusammensetzt und auf Schalom hinweist. «Immer wieder dürfen wir sehen, wie Kinder hier aufblühen», betonte Regula Abt. Eine Schülerin, die von Anfang an hier unterrichtet wurde, startet nach Beendigung ihrer Schulzeit diesen Sommer im Gymnasium Burgdorf. Mit dem T-Shirt, das mit dem Aufdruck «s’chunnt guet» Zuversicht und Hoffnung ausspricht, betonten die Schüler und Lehrkräfte ihr Vertrauen. Dankbar äusserte sich die Präsidentin auch für die grosse Unterstützung und Anerkennung. So konnte zum Beispiel die Wildnis ums Haus gerodet und zu Spielplätzen umfunktioniert werden. 

Gegen den Strom schwimmen

Ruth Wyss, eine Frau der ersten Stunde, ermunterte die Schüler und Gäste am Festanlass mit einem Lied, etwas zu wagen und nötigenfalls auch gegen den Strom zu schwimmen. «Christliche Schulen sind ein Segen für unser Land», betonte Sonja Albietz, die vom Vorstand Initiative für christliche Bildung ein Grusswort überbrachte. Eine Jugend, die das Land positiv mitgestalte und das gute Fundament einbringe, sei wichtig, hielt sie fest. Den Leuten, die an der Front stehen, wünschte sie Kraft, die Werke zu tun, die Gott vorbereitet habe. 



06.07.2017 :: kmb.
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