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Schächte der Wyss AG sind begehrt – nun baut sie die Produktion aus
Schächte der Wyss AG sind begehrt – nun baut sie die Produktion aus Signau:

Da im Bereich Betonschächte und Elemente die Nachfrage ständig steigt, plant die Wyss AG in Schüpbach einen Neubau zu erstellen. Auch sollen neue Arbeitsplätze entstehen.



«Wir sind darauf angewiesen auszubauen, weil der Betriebszweig Betonschächte und Elemente in den letzten Jahren ständig gewachsen ist und wir mit den heutigen Produktionsanlagen an die Kapazitätsgrenze stossen», erklärt Christoph Hofer-Wyss, Leiter Hochbau und Betonschächte. Weiter trug auch die Tatsache, dass die Wyss AG einen Teil der Produktion eines Partners übernehmen kann dazu bei, den Entscheid für den 1,5 Millionen Franken teuren Neubau zu fällen. Die Wyss AG hat 1997 das ehemalige Sägerei Areal an der Eggiwilstrasse 57 in Schüpbach erworben. Das Gebäude wurde zu einer Produktionsanlage umgebaut und 1998 mit zwei Mitarbeitern in Betrieb genommen. Produziert wurden damals hauptsächlich Normschachtböden für den Emmentaler Markt. Später wurden die Betonschächte in die ganze Schweiz verkauft. 

Von 2000 auf 7000 Stück jährlich

Um das weltweit führende «Perfect»- Schachtsystem installieren zu können, kam es im Jahre 2010 zu einer Erweiterung der Produktionsanlage mit einer weiteren Halle. Waren es 2009 noch 2000 Stück im Jahr, so verlassen heute jährlich 7000 Stück die Produktionshalle. Das Erfolgsrezept der Wyss AG Betonschächte ist die hohe Innovationsbereitschaft und die Flexibilität im Nischenmarkt der Bauindustrie. Die neue Halle mit der Grundfläche von 34 mal 16 Meter ist in zwei Stockwerke unterteilt: Im Erdgeschoss werden bis 20 Tonnen schwere Betonelemente eingeschalt und betoniert. Im Obergeschoss sind Büros, Schulungs- und Ausstellungsräume, eine Kantine sowie Sanitärräume für die Mitarbeitenden sowie Lagerräume für die Schalungen vorgesehen. 

Materialien aus der Umgebung

Von dieser Steigerung profitieren viele Oberemmentaler Betriebe: Fast sämtliche Materialien und Dienstleistungen stammen aus der Umgebung. So liefert das nahegelegene Kieswerk jährlich 8000 Tonnen Hochleistungsbeton. Ein Transportunternehmen aus Eggiwil transportiert die Fertigwaren täglich mit mehreren Lastwagen in die ganze Schweiz. 

Christoph Hofer-Wyss betont: «Aufgrund der Produktionserweiterung entstehen zu den bisherigen zwölf, drei bis vier neue Arbeitsplätze.» 



Die dritte Generation

Seit anfangs Jahr führt die dritte Generation die 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zählende Unternehmung. Christoph Hofer–Wyss hat den Vorsitz der Geschäftsleitung inne. Die weiteren Mitglieder sind Kurt und Theo Wyss. Kurt Wyss ist verantwortlich für die Bauunternehmung, Theo Wyss für den kaufmännischen Bereich sowie die Inertstoffdeponie und Christoph Hofer-Wyss für die Betonschächte. Der Vertreter der zweiten Generation, Martin Wyss, ist noch als Verwaltungsratspräsident tätig.


 

06.07.2017 :: Christine Mader
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